Neuigkeiten

Diesen Bericht schrieb Elsa am 17. 5. 2022 wieder aus Österreich

Liebe Freunde von Uganda!

Kaum zu glauben, aber es ist Wirklichkeit, bald sind es zehn Jahre, dass Josef und ich das erste Mal im Dezember 2012 nach Uganda geflogen sind. Diesmal war es das 30ste Mal für mich. Eigentlich ein Grund zum Feiern und Revue passieren zu lassen. Es ist bereits in unseren Gedanken, dass wir im Herbst eine Rückschau bzw. Überblick über die 10 Jahre geben wollen.

 

 

Doch was wurde diesmal erledigt. Vorwiegend war die Kontrolle der Zeugnisse an der Reihe und Gespräche mit Lehrern und Schülern über die Leistungen, welche zum Teil alles andere als zufriedenstellend waren. Das heißt einige wurden gewarnt, wenn sie die Leistungen nicht entsprecht verbessern, werden wir sie im nächsten Jahr aus dem Programm nehmen. Wir sehen es nicht ein, dass wir Kinder unterstützen, welche kein Interesse haben zu lernen und dafür andere nicht die Chance haben in die Schule zu gehen. Wir werden sehen, ob die Warnung angenommen wird.

 

Einer hatte ein sehr gutes Zeugnis – wir sind stolz auf diesen Burschen!

 

 

Leider konnten wir vergangene Woche nicht in den Busch, da es immer wieder geregnet hat und das in unbeschreiblichen Mengen und wir es nicht wagten diese Strecke mit unserem Auto zu machen. Die Leiterin kam mit einem Boda-Boda (Motorrad-Taxi) für eine Besprechung zu uns.

 

 

 

Ein weiterer Workshop konnte in einer unwegsamen Gegend abgehalten werden. Dazu mussten wir uns ein Gelände gängiges Auto mit Fahrer ausleihen. Es war eine abenteuerliche Fahrt aber eine wunderschöne Aussicht von der Anhöhe.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn sonst kein großer Raum zur Verfügung steht, nutzt man die Kirche – egal ob Vortrag oder wenn es während des Mittagessens regnet!

 

 

 

 

Beim Workshop musste ich kurz mal als Tafelstütze einspringen

 

 

 

 

 

Einige Tage vor meiner Abreise kam die Hiobsbotschaft, dass aufgrund des Starkregens das Schul-WC der Burschen eingebrochen ist. Es musste ausgeräumt werden und so schnell wie möglich wieder aufgebaut werden (der zweite Term hatte gerade begonnen). Es kann einiges von den Baumaterialien wieder verwendet werden, um die Aufbaukosten niedriger zu halten. Das sind halt immer so unliebsame Überraschungen, mit denen man nicht rechnet.

 

 

 

 

Wie soll man da bloß einen Schuh finden?

(Lauter Second-Hand-Schuhe)

 

 

 

 

 

 

 

Zu meiner Freude gab es einige Male gebratene Heuschrecken als Mittagessen – ich kann mir jetzt so einige Gesichter von euch bei diesem Gedanken vorstellen – aber sie schmecken soooo gut!

 

 

 

 

Es war wieder eine intensive, aber schöne Zeit mit meiner ugandischen Familie bzw. Freunden.

Mit lieben Grüßen und einem herzlichen Vergelt´s Gott für eure treue Unterstützung.
Elsa

 

 

 

 

 

Am 28. April 2022 schrieb Elsa diesen Bericht aus Uganda

Liebe Freunde!

Schon wieder zehn Tage hier und vieles erledigt!
Leider macht uns das eine oder andere Mal der sturzflutartige Regen einen Strich durch die Rechnung und unsere Planung muss geändert werden, aber wir sind flexibel.

 

Es war sehr idyllisch, aber nicht lange, dann

… mussten alle Workshop Teilnehmer die Terrasse wegen Starkregen fluchtartig verlassen.

 

Maria und ich sind zu Fuß unterwegs zur Frauengruppe.

Deshalb konnten wir die Schulen im Busch noch nicht besuchen. Vielleicht schaffen wir es in der zweiten Maiwoche, wenn der Unterricht wieder beginnt. Meine Mitarbeiterin ist bereits einmal mit ihrem Auto hängen geblieben. Nächsten Tag konnte es wieder abgeholt werden.

Naja ein stärkeres höher gestelltes Auto wäre hilfreich.

Nicht nur in Österreich steigen die Preise, auch hier kämpfen sie/wir mit den massiven Preisanstiegen. Die Schulen haben von der Regierung die Order das Schulgeld nicht zu erhöhen. Wie soll das gehen?

 

Besprechung mit der fleißigen Frauengruppe und dem Gartenbaulehrer.

 

Abdecken mit trockenen Matokeblättern um die Samen vor Sonne und Starkregen zu schützen.

 

Vorbereiten des Saatbeetes und abgrenzen mit Asche. Asche verhindert auch den Zugang von diversen Insekten.

 

Vorbereitung des Schulgartens

Der praktische Unterricht in Gartenbau mit der Frauengruppe ist gestartet und in der Schule wird mit Beginn des zweiten Terms Mitte Mai begonnen.

 

Fiona (Schneiderin) wurde auf der mitgebrachten Nähmaschine eingeschult. Sie wird auch in der Schule den Mädchen oder auch interessierten Burschen das Nähen unterrichten.

Vielleicht kann jemand eine Nähmaschine, welche nicht mehr genutzt wird, zur Verfügung stellen.

Auf diese Weise möchten wir verschiedene Zweige für berufliche Fähigkeiten in den Unterricht einbinden, um den Schülern nach dem Abschluss einen leichteren Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Es sollen noch andere Zweige folgen aber gut Ding braucht Weile.

 

In den nächsten Tagen steht die Kontrolle der Reports (Zeugnisse) auf dem Programm. Es sind ja eh nur um die 150. Alle „weniger“ guten werden „gewarnt“. Wir müssen einen gewissen Druck ausüben, um ein Ausnutzen zu stoppen. Sollte der Leistungslevel zu niedrig sein, wird die Unterstützung mit Ende des Schuljahres eingestellt. Hoffentlich sind es nicht zu viele.

Noch ein paar Eindrücke von einem ugandischen Haushalt:

Waschtag

 

Maria freut sich über ein mitgebrachtes Haushaltsutensil

 

 

 

 

 

 

 

Mit lieben Grüßen aus dem doch etwas wärmeren Süden

Elsa

 

 

 

 

 

 

Am 3. März 2022 ein (paar Tage vor ihrer Abreise) schrieben Elsa und Josef diesen Bericht aus Uganda

Liebe Freunde von Uganda!

Noch schnell ein Lebenszeichen, bevor es wieder Richtung Flughafen und Österreich geht.

Vieles konnte wieder erledigt werden, aber es wäre noch immer viel zu tun, doch gut Ding braucht Weile. Im Vertrauen auf Gott werden auch diese Dinge noch möglich sein wie die Wasserversorgung im Busch und der Ausbau der Oberstufe Unique High-School. Mit dem Ausbau der Schule werden nicht nur Kinder mit theoretischem und praktischem Wissen versorgt, sondern auch Leute rundherum bekommen Arbeitsplätze (Lehrer usw.). Nachhaltigkeit ist eine der wichtigsten Prioritäten unserer Projekte.

Wenn das Tor bei der Umzäunung des Schulgeländes eingebaut ist, wird mit dem praktischen Unterricht in Gartenbau bzw. Landwirtschaft begonnen. Es ist ein gutes Stück Arbeit das Grundstück umzustechen, aber es sind ja starke Bursche am Werk.

Die Frauengruppe war begeistert vom Kräuterworkshop, welcher von uns und unserer Mitarbeiterin Maria angeboten wurde. Sie waren erstaunt, wie viel an Wissen über natürliche Heilung schon verloren gegangen ist und dass zB.: bei einer Verkühlung und anderen harmloseren Erkrankungen auch Tees als Vorbeugung und Stärkung des Immunsystems und nicht nur zur Heilung getrunken werden kann.

Josef hat mit seinen Helfern einige Regale für die Schule angefertigt, damit sie ihre Bücher und Unterlagen entsprechend aufbewahren können und noch vieles mehr.

Im Busch werden derzeit noch einige Baulichkeiten fertig gestellt. In einigen zusätzlichen Klassen hat noch der Boden gefehlt. In einer Schule muss unbedingt noch eine WCAnlage (Latrine) gebaut werden, denn das alte entspricht absolut nicht mehr den Auflagen. Wie schon gesagt, die Arbeit geht uns nicht so schnell aus.

Ein netter Nachbar, der neben dem neuen Schulgebäude wohnt, passt auf, dass niemand etwas kaputt macht oder stiehlt. Er hat zwei Tage im Freien geschlafen, damit das Feuerholz für die Schule über Nacht nicht weniger wird. Dafür haben wir ihm eine Ziege gespendet, so ist er auch in Zukunft achtsam.

Eine taubstumme Frau kommt manchmal zu unserer Mitarbeiterin, wenn sie nichts zu essen hat. Hier bekommt sie immer etwas.

Unterhalb der Bilder einige Videos, die bei diesem Besuch gemacht wurden.

 

Es gäbe noch viel zu berichten, vielleicht gibt es
einige Möglichkeiten in Österreich.

Vielen Dank, Vergelt´s Gott den Spendern
und bis bald in Österreich
Elsa und Josef

Bild 1: Fertigstellung der der Umzäunung mit Einbau eines Tores, 2: Frauengruppe beim Kräuterworkshop, 3: Regale für die Schule, 4: Desolate WC-Anlage, 5: Ausgrabung für die neue WC-Anlage (Latrine), 6: Ein netter Nachbar bekommt eine Ziege geschenkt, 7: Eine taubstumme Frau bekommt Essensvorräte

 

 

 

 

Am 10. Februar 2022 schrieben Elsa und Josef aus Uganda folgenden Bericht

Liebe Freunde!

Zurück in Uganda – schon wieder fünf Tage vorbei und einiges erledigt! Es ist schön wieder hier zu sein und diesmal mit der Unterstützung von Josef.

Josef ist schon fleißig beim Tischlern und andere anzulernen. Sie sind mit Begeisterung dabei und freuen sich über die Maschinen und Geräte, die wir mitgebracht haben.

Die Werkbank ist schon fertig und nun können schon einfache Möbelstücke gefertigt werden.

Wir haben das restliche Schulgeld bezahlt und besuchten heute unser jüngstes Projektdie beiden Volksschulen im Busch. Vorher kauften wir noch etwas Fleisch und Reis für die Lehrer.

Es ist unvorstellbar mit welcher Freude die Kinder und Lehrer bei der Sache sind.

Wir haben gesehen, dass noch einiges fehlt wie zB.: eine zweite WC-Anlage (damit Burschen und Mädchen getrennt sind). Die Wasserversorgung ist (finanziell) auch noch nicht gelöst.

Die Kinder wünschen sich so sehr eine einfache Schaukel für die Pausen, denn von der „rustikalen“ Schaukel sind sie schon des Öfteren runtergefallen.

Heute haben wir wieder festgestellt wie tief im Busch und wie weit entfernt die Kinder von der nächsten öffentlichen Schule sind.

Nach nur einem Monat Unterricht haben uns die Kinder gezeigt was sie können – gemeinsam einen Besucher in Englisch zu grüßen oder ein Lied in Englisch zu singen und anderes mehr.
Diese beiden Schulen oder besser gesagt diese Kinder liegen uns wirklich sehr am Herzen!

Soweit einmal die Neuigkeiten nach den ersten Tagen in Uganda
mit lieben Grüßen
Josef und Elsa

Bild 1: Werkbank, 2: Josef und Marius bei der Arbeit, 3: Fleischerei, 4: Boridge-Frühstück in der Volksschule Kashenyi, 5: Elsa mitten unter den Kindern, 6: Klassenzimmer in der Volksschule, 7: Kindergarten mit Baby der Lehrerin, 8: Schaukel primitiv, 9: Kinder und Lehrer in der Volksschule in Kinoka, 10: Ingenieur bei der Kostenberechnung der neuen WC-Anlage, 11: Süßer Junge

 

 

 

 

 

Diesen Bericht schrieb Elsa am 24. Dezember wieder aus Österreich

Liebe Freunde!

Wieder ist ein „schwieriges“ Jahr vorüber.

Dieses Jahr konnte ich zweimal nach Uganda fliegen und bin beide Male wohlbehalten zurückgekommen.

Wir hoffen, dass die Schulkinder in Uganda nächstes Jahr im Jänner wieder starten können und wir dann so manch anderes neben dem Schulgeld erledigen können, wie zum Beispiel die Wasserversorgung in verschiedenen Gegenden.

Ein herzliches Vergelt´s Gott für die treue Unterstützung.

Wir wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen im Neuen Jahr 2022!

Mit den besten Wünschen und lieben Grüßen
Elsa Schagerl

 

Das ist eine Weihnachtskrippe in Uganda

P.S.: Zur Erinnerung: Die Spenden sind seit April 2021 steuerlich absetzbar. Wer dies machen will, möge mir bitte Titel, Namen und Geburtsdatum schicken, damit wir es dem Finanzamt melden können (für jene, welche mir noch keine Daten geschickt haben).

 

 

 

 

 

Nach drei Wochen in Uganda schrieb Elsa am 27. November 2021 wieder eine E-Mail aus Österreich

Liebe Freunde!

Die drei Wochen sind nur so verflogen und schon wieder hieß es Koffer packen. Naja, nach neun Monaten gab es viel zu kontrollieren und zu diskutieren. Nun bin ich wohlbehalten nach drei Wochen bei fast freier FFP2 Maskenzeit wieder in Wieselburg angekommen. Ich habe es sehr genossen. Nun hat mich der Lockdown wieder.

Unsere speziellen Kinder: Emanuelina mit Mama und Oma, Deus mit Mama und Elizabeth und Rose Mary mit Oma haben sich sehr über den Besuch und den mitgebrachten Sachen – Zucker, Reis, Poscho, Brot, Seife und Hautcreme –gefreut. Sie bekommen auch zwischendurch immer wieder mal etwas von Maria. Am 23. Dezember verbringt Maria mit ihnen als Weihnachtsgeschenk einen gemütlichen Tag und geht mit ihnen in ein Restaurant essen.

Es ist einfach schön zu sehen wie sich Leute über Wasser aus einem Regenwassertank freuen.

Wir haben es geschafft schnell mal bei etwas weniger Regen die Schulen im Landesinneren zu besuchen. Die Klassen können schon verwendet werden, aber einiges wird noch gemacht, zB.: einige Fensterstöcke und Türstöcke fehlen noch. Da der Estrich vorhanden ist, kann drinnen gearbeitet werden. Mit den einfachen Hilfsmitteln geht’s halt langsamer. An dieser Stelle vielen Dank an die große finanzielle Unterstützung.

Ein „kleines“ Problem haben allerdings die Kinder/Leute bzw. wir, das Wasser ist sehr weit weg. So überlegen wir eine Leitung zum Berg hinauf verlegen zu lassen. Das Wasser würde wieder durch einen Sandfilter gereinigt werden wie schon die letzte Quellfassung. Die kleinen Kinder müssen hier auch sehr weit gehen, um Wasser zu holen. Wasser holen ist häufig die Arbeit der Kinder.

Die verwaisten Schulen beginnen mit der Vorbereitung der Schulgebäude, da voraussichtlich am 3. Jänner das Schuljahr startet. Diesmal einen Monat früher, um ein bisschen vom versäumten aufzuholen. Ein Monat ist nicht viel für mehr als ein verlorenes Jahr? In den letzten Klasse der Oberstufe erwartet man, dass viele nicht mehr zurückkommen werden.

Soweit läuft alles gut und vieles geht wieder in unseren Kopf herum, zB.: wie wir den landwirtschaftlichen Zweig in der Oberstufe am besten starten und welcher weitere Zweig noch ideal wäre in dieser Gegend. Super wäre ein Gewächshaus wo die Schüler Gemüse ziehen können und auch vor Fremd-Entnahme geschützt wäre. Es würde auch die Versorgungskosten für die Schule senken.

Einige Schüler stehen vor der Berufswahl, zB.: Ausbildung zur Krankenschwester und anschließend noch zur Ärztin. Dieser Weg ist in Uganda möglich und auf diese Art hätte sie schon einen Beruf, falls etwas dazwischenkommt. So gibt es halt immer viel zu überlegen was richtig ist und wie es (finanziell) zu stemmen ist.

Vielleicht hat jemand Ideen und/oder ein Weihnachtsgeschenk für unsere Schützlinge.

Ein herzliches Vergelt´s Gott und liebe Grüße aus Wieselburg
Elsa

Bild 1: Emanuelina mit Mama und Oma, 2: Deus mit Mama, 3: Elsa mit Elizabeth, Rose Mary und Oma, 4: Wassertank für die Öffentlichkeit, 5: tischlern mit einfachen Hilfsmitteln, 6 u. 7: Kinder beim Wasser holen, 8 u. 9: Verwaiste Klassen vor- und nach dem Renovieren

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich wieder eine E-Mail direkt aus Uganda. Am 13. November 2021 schrieb Elsa:

Liebe Freunde von Uganda!

Dieses E-Mail kommt nach neunmonatiger Pause nun endlich wieder aus Uganda.
Nach der Ankunft in Uganda mussten alle Einreisenden am Flughafen einen Covid Test machen und erst nach einem negativen Ergebnis durfte man das Flughafengebäude verlassen. Naja, die Warterei (ca. 2Std.) war etwas langweilig, aber es gibt ja ein Handy zum Zeitvertreib.

Die Reifenpanne passierte zum Glück in der Nähe der nächsten größeren Stadt, wo wir einen neuen Reifen besorgen mussten. Ein Motorrad riss uns den hinteren Autoreifen auf – also Auto ausräumen und Reifen wechseln und das dreimal bis zur Weiterfahrt.

Wenn wir an dieser Fleischhauerei vorbeikommen, nehmen wir immer etwas mit.

Vor zwei Tagen traf ich unseren angehenden Zahnarzt Tadeos. Ein Semester noch dann ist er fertig und darf sich hier Dentist (Doktor) nennen. Wir freuen uns mit ihm, dass er es bald geschafft hat.

Auch unserer Wirtschaftswissenschaft-Studentin Veronica geht es gut und sie hat dieses Semester trotz distance-learning wieder gut abgeschlossen.

Derzeit ist es etwas mühsam größere Strecken bzw. weiter in den Busch zu fahren, da gerade intensive Regenzeit herrscht und man nie weiß, wie weit man mit dem Auto kommt bzw. wieder zurück. Unser Haus konnten wir erst einmal mit dem Auto erreichen, Gott sei Dank bei der Anreise mit den Koffern. Der rutschige Lehm ist wie Eis oder schlimmer. Den Hügel zu bewältigen ist jedes Mal eine Herausforderung.

Alle Schulen schauen nach mehrmonatiger Pause so richtig verlassen aus. In manchen Klassen mit Lehmboden beginnt bereits das Gras zu wachsen. Viele Jugendliche wollen zum Teil gar nicht mehr in die Schule gehen, weil sie sich Not gedrungen irgendeine Arbeit suchten auch wenn sie noch so gering bezahlt ist.

Daher konnten wir im Moment nur kleinere Sachen wie Besuche erledigen und den eingezäunten Gemüsegarten der Frauengruppe besuchen und hoffen, dass es bald besser wird. Es gibt auch so genug zu besprechen.

Wir wollen, wenn es irgendwie geht die renovierten Schulen im Landesinneren besuchen.

Eine Woche ist schon wieder vorbei und noch so vieles zu erledigen.
Ein weiteres Mal ein herzliches Vergelt´s Gott für die treue Unterstützung unserer Schützlinge hier in Uganda.

Mit lieben Grüßen aus dem nassen, aber warmen Uganda
Elsa

 

 Die Bilder dazu: Bild 1: Reifenpanne, 2: Fleischerei in Uganda, 3: Tadeos – angehender Zahnarzt, 4: Veronika beim distance-learning, 5: Zufahrtsweg (Lehm-Weg), 6: Herausfordernder Fußmarsch, 7: Stöckelschuhe aus Lehm, 8: Klassenzimmer min Graswuchs, 9: eingezäunter Gemüsegarten als Wäscheleine.

 

 

 

 

 

 

Am 30 September 2021 schrieb Elsa wieder eine E-Mail aus Österreich

Liebe Freunde!

Soooo gerne hätte ich diese E-Mail aus Uganda geschickt, um aktuelles zu berichten. Leider ist es nicht möglich denn vor ca. einer Woche habe ich erfahren, dass für dieses Jahr der Unterricht in den Schulen ausfällt.

Der nächste Unterricht beginnt Ende Jänner 2022 mit dem neuen Schuljahr für 2022. Das heißt die Schüler in Uganda haben mehr als ein ganzes Schuljahr oder zum Teil auch fast zwei Schuljahre verloren da es kein „home-schooling“ und „distance-learning“ gibt.

Die Renovierungen der VS-Schulen in Kashenye und Kinoko im Landesinneren wären so weit abgeschlossen und bereit für den Unterricht. Leider müssen die Kinder wegen Corona Regeln noch bis Ende Jänner warten. Daher wurde ein weiteres Mal ein Teil des Lehrergehaltes bezahlt.

Unsere Wirtschaftsstudentin Veronica beim „Distance-learning“. Dazu musste ein Laptop finanziert werden. Der Name des Vereines „Brücke nach Uganda“ ist eingraviert, um ihn so vor Diebstahl besser zu schützen.

Für die Studenten an der Uni ist ein Laptop erforderlich, da sie sonst Studien-Zeit verlieren würden.

Dank des Vereines „Fair Point“ konnte der Wassertank für das neue Schulgebäude gebaut, fertig gestellt und auch bereits mit den Dachrinnen verbunden werden. Hoffentlich regnet es bald, um den Tank zu füllen.

Danke für die Unterstützung an die Gemeinde Wieselburg-Land – um die Klassenräume adäquat für die Oberstufe einzurichten. Tische und Sessel sind markiert, um sie vor Diebstahl zu sichern: U.H.S A`Level – Unique High School Oberstufe

Ich werde Anfang November für einige Wochen nach Uganda fliegen. Es ist notwendig, um die Rechnungen für den Jahresabschluss mitzunehmen und andere Dinge zu regeln bzw. zu kontrollieren. Dieses Mal dauerte die Pause „nur“ neun Monate seit meinem letzten Besuch in Uganda. Letztes Jahr waren es leider 13 Monate wegen Corona.

Vielen Dank für eure Treue und mit lieben Grüßen (hoffentlich das nächste Mal aus Uganda)
Elsa Schagerl

Passende Bilder dazu: Bild 1: Klassenraum währen der Renovierung, 2: nach der Renovierung, 3: Veronika beim „Distance-learning“, 4: Dachrinnen und Zufluss-Rohre zum Wassertank, 5: Wassertank in Schrägaufnahme, 6. Klassenraum  der Unique High School mit der neuen Ausstattung.

 

 

 

 

 

 

Am 15. Juli 2021 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Österreich

Liebe Freunde!

In Österreich führen wir wieder ein fast „normales“ Leben. In Uganda leider nicht. Dort haben sie seit einigen Wochen wieder einen totalen Lockdown und ich muss das Koffer packen noch verschieben. Es war geplant, dass ich Ende Juli/Anfang August (zum diesjährigen Schulbeginn in Uganda) wieder einige Wochen in Uganda verbringe.

Ich werde nun erst dann nach Uganda fliegen, wenn ich höre, dass alle Klassen gemeinsam starten dürfen. Wann das sein wird, weiß im Moment niemand. So bezahlen wir eben wieder einmal einen Teil des Lehrergehaltes statt Schulgeld. Der Start wird leichter, da ja schon viele Hygienemaßnahmen nach dem letzten Lockdown vorbereitet wurden.

Trotz aller Corona Widrigkeiten können wir Gott sei Dank das eine oder andere aufbauen wie einen Wassertank und die Schulgebäuderenovierung.

Dank der Unterstützung von Fair Point konnte für das neue Schulgebäude ein Wassertank für 30.000 Liter Regenwasser gebaut werden, um kostbares Wasser zu sammeln.

Die Leute, welche um die Schule herum wohnen, haben die Möglichkeit dieses Wasser auch zu nutzen und brauchen nicht so weit gehen, um Wasser zu holen.

Es wäre schön gewesen, wenn im Landes-inneren (im Busch) der Unterricht schon starten hätte können.

Die Gebäude konnten durch große finanzielle Unterstützung, speziell zur Renovierung der beiden Gebäude, schnell vorbereitet werden. Die Eltern und Kinder warten schon sehnsüchtig auf den Start.

Leider hat der Corona Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht und so müssen auch sie noch warten

Derzeit ist es meiner Mitarbeiterin nicht möglich weitere Fotos zu machen, da sie ja strengen Lockdown haben.

Ich hoffe sehr, dass ich nicht wieder ein Jahr bis zu meinem nächsten Flug nach Uganda warten muss und mein nächstes E-Mail wieder aus Uganda kommen wird.

Vielen Dank für eure Treue und noch einen schönen Sommer
mit lieben Grüßen
Elsa

Wieder einige passende Bilder dazu

 

 

 

 

 

Am 23. April 2021 schrieb Elsa folgende E-Mail

Liebe Freunde von Uganda!

Mit großer Freude kann ich euch berichten, dass ich gestern den Bescheid vom Finanzamt Wien bekommen habe, dass jede Spende an den Verein „Brücke nach Uganda“ beim Finanzamt abgeschrieben werden kann.

Auf Grund vieler Anfragen, ob die Spenden absetzbar sind, haben wir den zusätzlichen und bürokratischen Aufwand in Angriff genommen. Mit Hilfe von netten, hilfsbereiten und fachkundigen Leuten konnte die Spendenbegünstigung des Vereines erreicht werden.

Wer die Spende im Jahresausgleich abschreiben will, möge uns bitte im Laufe des Jahres 2021 den Namen des Spenders und das Geburtsdatum bekannt geben. Dies müssen wir mit dem gespendeten Betrag dem Finanzamt melden, damit es bei der Abschreibung berücksichtigt wird.

Für eventuelle Fragen bitte ein E-Mail an mich schreiben oder mich persönlich anrufen.

Noch ein kurzer Überblick, was im Moment in Uganda geschieht:
Einige Schulklassen haben wieder abgeschlossen und andere durften daher wieder beginnen. Ende Juli sollten alle das vorige Jahr abgeschlossen haben.
Vor einigen Tagen wurde mit der Grundfestung zum Bau des Wassertankes neben dem neuen Schulgebäude begonnen.

Die theoretischen Vorbereitungen für den neuen Start der Volksschulen im „Busch“ sind im Gange und auch die praktischen sollen bald starten.

So hoffe ich, dass ich im Juli wieder zu meinen Lieben in Uganda fliegen darf, denn im August sollten „hoffentlich“ wieder alle Schüler gemeinsam das Schuljahr 2021 beginnen. Da möchte ich auf jeden Fall vor Ort sein, um das Schulgeld persönlich zu bezahlen.

Ein herzliches Vergelt´s Gott und mit lieben Grüßen
Elsa

Die passenden Bilder dazu

 

 

 

 

 

Rechenschaftsbericht von Elsa über das Jahr 2020

Das Jahr 2020 war nicht einfach, nicht nur für uns, ebenso für die Menschen in Uganda.
Trotz aller Schwierigkeiten mit Covid-19 konnten wir vieles erledigen. Leider war es mir nicht möglich während des Jahres mehrmals, wie üblich, nach Uganda zu fliegen.

Im Jänner 2020 war es noch möglich mit zwei Volontären nach Uganda zu fliegen. Ich konnte nach dem Rechten sehen und zu Schulbeginn noch das Schulgeld bezahlen. Leider nach zwei Monaten wurde der Schulbesuch komplett gestoppt und auch ein Volontär musste vorzeitig zurück.

Ebenso wurden sämtliche Geschäfte geschlossen. Es gab kaum Möglichkeiten für die Leute das Notwendigste einzukaufen, sofern sie überhaupt Geld dazu hatten. Für die Leute in Uganda heißt es: kein Job – kein Geld.

Eine Auflistung der Dinge, welche trotz aller Schwierigkeiten erledigt wurden:              

Während meiner Anwesenheit Jänner/Februar 2020 erfolgte eine Wasserfassung aus einem Tümpel. Es wird durch einen Sandfilter in einen Tank zur Entnahme geleitet. Das Wasser ist nun für die Einheimischen trinkbar.

Wie schon erwähnt bezahlten wir für den ersten Term das Schulgeld in den verschiedenen Schulen.
Nach dem Lockdown war es erforderlich, dass wir anstatt des Schulgeldes einen Teil des Lehrergehaltes bezahlt haben, da kein Schulgeld von den Eltern hereinkam.

Es war auf Grund der Covid-19 Vorgaben erforderlich, dass wir die Schul- und Internatsräume renovierten – Wände verputzen und Estrich betonieren zur Desinfektion- um den Schulbetrieb nach einem halben Jahr wieder zu starten.

Das neue Schulgebäude ist fertiggestellt und wird bereits fleißig genutzt.

Für das neue Schulgebäude wurde eine Toilette-Anlage gebaut.

Einige Familien wurden mit Nahrungsmitteln versorgt.

Es wurden viele erforderliche Materialien zur Desinfektion der Lehrer und Schüler angeschafft.

Mit der Vorbereitung eines Isolationsraumes für eventuelle Covid-19 erkrankte Schüler wurde begonnen.

Wir hoffen alle auf ein besseres Jahr 2021

Elsa Schagerl

 

Rechenschaftsbericht von Maria Nisiima Dancilla aus Ungnda – in Englisch (handschriftlich)

Bericht 2020 von Maria Ninsiima Dancilla aus Uganda (auf Deutsch)

Wir grüßen euch im Namen Jesu Christus und freuen uns, dass wir uns dem Ende der Corona Pandemie nähern und erheben die Hände und preisen den Herrn.

Ich beschreibe die Situation über das oben erwähnte komplizierte schwierige Jahr 2020. Viele Projekte mussten geschlossen werden einschließlich Unterricht und anderer Institutionen.
Diese Situation hat viele Leute in Schock versetzt und waren über die Informationen – drei Monate voller Lockdown – der Regierung erschrocken.

Dies verursachte mehr Gewalt in den Familien, da das Geld fehlte um Nahrung zu kaufen und ließ die Leute ohne Hoffnung. Viele Leute mussten hungern.

Erlaubt mir dem Verein ”Brücke nach Uganda” ganz speziell zu danken. Durch sie war es möglich, Leute mit Nahrung und anderen Dingen zum Leben zu versorgen und einen Teil des Lehrergehaltes während des Lockdowns zu bezahlen. (Anm.: Kein Job – kein Gehalt)

Ein kleiner Teil des Schulgeldes konnte zur Fertigstellung des neuen Schulgebäudes verwendet werden. Die Studenten hatten vor dem Lockdown Unterricht im Freien unter den Bäumen.

Wir danken allen Leuten, die es durch den Verein „Brücke nach Uganda“ ermöglicht haben uns weiter zu unterstützen und den verletzten Leuten ein Lächeln zurückzugeben.

Wir beten, dass der liebenden Vater euch weiter Liebe und Kraft gibt und segne eure Arbeit jetzt und allezeit. Amen

Yours in service
Maria Dancilla

 

 

 

Liebe Freunde von Brücke nach Uganda!

Wenn jemand die E-Mails persönlich bekommen möchte, kann gerne seine E-Mail-Adresse unter eschagerl@gmail.com bekanntgeben. Dann wird jene/r in die Verteilerliste eingetragen und bekommt die laufenden Informationen aus Österreich oder Uganda persönlich zugeschickt. Wir freuen uns auf Ihr/dein Interesse.

Am 15. März kam Elsa wieder zurück aus Uganda und schrieb folgende E-Mail

Liebe Freunde,

nach einem negativen PCR Test in Uganda wieder zurück im kühlen Wieselburg.

Noch ein paar Eindrücke von unserer Arbeit, z.B.: Besuch verschiedener hilfsbedürftiger Familien.

Während meiner Rückreise bekam ich noch das Foto über die fertige Stiege zum Brunnen.

Nach drei intensiven Wochen darf natürlich ein gemütlicher Ausklang nicht fehlen – Prost!

Mit lieben Grüßen aus Wieselburg
Elsa

Bild 1: hilfsbedürftige Familie vor ihrem „Haus“, 2: Fertige Stiege zum Brunnen, 3: Abschiedsfoto

 

 

 

 

 

Am 11. März 2021 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Unglaublich wie die Zeit vergeht und mehr als zwei Wochen sind vorbei und schon wieder einpacken zur Rückreise nach Österreich. So weit ist alles in Ordnung und mir geht es auch gut und keinerlei Anzeichen einer Erkrankung.

Wir, Mary und ich, konnten vieles erledigen, wie Schulen besuchen und das Schulgeld in Etappen zahlen. Das Schuljahr 2020 wird erst Ende Juli abgeschlossen sein. Das Schuljahr 2021 startet voraussichtlich Anfang August und wird im Dezember verkürzt abgeschlossen und nächstes Jahr beginnt es hoffentlich wieder normal. Das ist aller Wunsch wie auch bei uns.

Im neuen Schulgebäude ist auch das Fensterglas eingesetzt und somit wird es bereits für zwei Klassen genützt.

Die 4. Klasse Oberstufe macht gerade den Jahresabschluss, danach die Matura für die letzte Klasse.

Die dritte Klasse – im neuen Schulgebäude – hat angefangen und schließt Anfang Juni ab und die letzten Klassen starten danach bis Ende Juli. Es ist kompliziert aber wegen Covid und der großen Schüleranzahl nicht anders möglich.

Natürlich haben wir auch unser Wasserprojekt besucht. Alles läuft bestens. Der Stufenauftritt wurde grob verputzt und auf einer Seite wird noch eine kleine Mauer gemacht, um bei Regen der Verschmutzung vorzubeugen. Es dient zur Sicherheit der Leute.

Wir hoffen sehr. dass wir die zwei Volksschulen mit je zwei Klassen im inneren des Landes Anfang August starten können, wie ich es im ersten Mail beschrieben habe.

Vor einigen Tagen besuchten wir eine Kaffeeerzeugungsfirma. Der Prozess war sehr interessant. Die Leute sitzen Stunden lang beim Aussortieren der Kaffeebohnen.

Natürlich habe ich mir als Kaffeetrinkerin Kaffeebohnen mitgenommen.

Mit lieben Grüßen bis bald in Österreich
Elsa

Die passenden Bilder dazu: Bild 1: die Fenster sind eingebaut, 2: Abschlussprüfung der 4. Klasse, 3: neuer Klassenraum, 4: Stufen vor der Renovierung, 5: Neue Stufen für einen besseren Zugang zum Wasser, 6: Kaffeebohnen sortieren

 

 

 

 

 

 

Endlich ist es Elsa gelungen, wieder nach Uganda zu kommen.
So schrieb sie am 25. Februar 2021 folgende E-Mail

Liebe Freunde!

Endlich wieder zurück in meiner ugandischen Heimat nach gut einem Jahr. Die Freude war beiderseits sehr groß.

Gleich am ersten Tag besuchten wir die Schulen und bezahlten einen Teil des Schulgeldes. Das Schulgeld wird diesmal in Etappen bezahlt, da die Schüler wegen Corona auch in Etappen starten damit nicht zu viele Schüler auf einmal in der Schule sind. Manche tragen Masken und die Lehrer dann, wenn sie sehr nahe bei den Schülern sind wie im EDV- Unterricht. Natürlich müssen in öffentlichen Gebäuden Masken getragen werden.
Ansonsten merkt man nicht viel von Corona. Mir geht es gut und ich genieße die warme Temperatur.

Heute waren wir tief im Landesinneren um zu sehen wie es mit der Schulbildung steht. Es war erschreckend wie wenig Kinder in die Schule gehen bzw. später erst beginnen können, da der Schulweg zu weit ist. Sie gehen einen Weg bis zu zwei Stunden in der Früh und am Abend wieder zurück. Die Kinder kommen eigentlich nur zum Schlafen nach Hause. Denn um fünf Uhr früh (Dunkelheit) gehen viele schon wieder weg. Ein Internat wäre zu teuer. Abgesehen davon sind viele nicht in der Lage das Schulgeld zu bezahlen.

Daher war unsere Überlegung in dieser Gegend mit zwei Kindergärten und zwei Klassen VS zu beginnen. Danach ist es für das Alter möglich die weite Strecke zu gehen. Das ist die Meinung der Eltern. Wir werden sehen, wie es anläuft. Die Leute sind für die Schulerhaltung und das Essen zuständig und wir würden die Lehrer finanzieren.  So sind wir nicht auf eine Anzahl von Schülern beschränkt, da ja meist so mindestens um die 50 Kinder in der Klasse sind.

Es gibt die Möglichkeit eine Patenschaft oder einen Teil der Patenschaft eines Lehrers zu übernehmen. Ein Kindergarten- bzw. VS-Lehrer bekommt ca. 30 – 35 Euro Gehalt im Monat.

Die neue Schule ist soweit fertig (die Fensterscheiben fehlen noch) und wird demnächst, wenn die nächsten Klassen starten, genützt. Sie müssen auch die Klassen teilen und brauchen einen Isolationsraum für Covid-Erkrankte.

Die Internatsräume sind verputzt und haben einen Estrich bekommen, denn dies war Auflage zum Schulstart.

Diese Kinder würden gerne in die neue Schule gehen

Noch ein Paar Eindrücke:  Autos aus Matoke Pflanzenteilen und bitte eine Banane

DANK der treuen Unterstützung war dies alles möglich und DANKE im Voraus für weitere Unterstützung im Namen unserer Kinder.

Noch einmal gesagt, ich freue mich, dass ich wieder hier sein kann.

Mit lieben Grüßen aus dem warmen Süden
Elsa Schagerl

Dazu wieder einig Bilder:
Bild 1: Wieder gut angekommen, 2: EDV-Unterricht, 3: Schulkind mit Hocker, 4: Altes Schulgebäude, 5: Unwegsame Gegend, 6: Neues Schulgebäude, 7: Internatsraum, 8: Kinder, die gerne in die Schule gehen würden, 9: Spielzeug aus Matokepflanzen, 10: Affe bettelt um eine Banane, 11: Sehr armes Fischerdorf, 12: Jugendliche verdienen sich ihr Taschengeld mit Fischernetze ordnen, 13: Kinder posieren für ein Foto, 14: Feuerholz sammeln, 15: einfach süß, 16: Schulküche wartet auf Verwendung

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde!

Wir wünschen euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen im Neuen Jahr!

Das Jahr 2020 war ein mehr oder weniger schwieriges Jahr für uns alle – Klimakapriolen und Corona und vielleicht für den einen oder anderen sonst noch etwas.

Auch für mich war es schwierig; ich konnte das ganze Jahr nicht nach Uganda fliegen und hoffe bzw. bete sehr darum, dass ich spätestens im Februar/März wieder zu meinen Freunden und Kindern fliegen darf. Trotz der schwierigen Situation konnte vieles gemeistert werden wie das Vorbereiten der Klassen Zwecks Corona Hygiene und das Fertigstellen des neuen Schulgebäudes.

Hoffentlich können sie im nächsten Jahr wieder starten, denn im Moment ist die Lage alles andere als gut.

Ein DANKE all den treuen Spendern bzw. Helfern von ganzem Herzen. Im Namen unserer Schützlinge ein herzliches Vergelt´s Gott.
Ich hoffe, dass ich bald wieder eine Nachricht aus Uganda schicken kann.

Mit lieben Grüßen und den besten Wünschen für die Zukunft
Elsa und Josef

 

 

 

 

Am 3. Dezember 2020 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Österreich

Liebe Freunde!

Leider war noch immer keine Reise nach Uganda möglich.
Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Um diese Zeit vor acht Jahren (5. Dezember 2012) waren wir schon sehr aufgeregt vor unserer ersten Reise nach Uganda. Mittlerweile – nach 26 Mal – ist es schon Routine geworden, nur leider nicht in diesem Jahr. Vieles hat sich in diesen acht Jahren getan.

Wie schon erwähnt, haben sie auch in Uganda große Probleme mit Corona. Die Schulen sind mit Ausnahme der Abschlussklassen nach wie vor geschlossen. Die Schüler müssen im Internat bleiben und dürfen zur Sicherheit das Gelände nicht verlassen. Besuche sind keine erlaubt. Jeder Mitarbeiter, welcher das Schulgelände betritt, muss sich die Hände waschen bzw. desinfizieren und Temperatur messen.

      

 

Die Schüler sitzen mit Abstand von „Baby Elefant“ mit Maske in der Klasse. Alle anderen Klassen verlieren leider ein ganzes Schuljahr – KEIN Home-Schooling.

Ansonsten ist es ähnlich wie bei uns; das Leben geht mit Einschränkungen und Verlusten weiter. Aber leider gibt es keine Unterstützung wie bei uns. Ich stehe via Whats App und Skype regelmäßig in Kontakt mit meiner Mitarbeiterin, die mich schon sehr vermisst, so wie ich alle meine Lieben dort vermisse.

 

 

Das neue Schulgebäude konnte trotz Corona bis auf eine Klasse für den Unterricht fertig gestellt werden. Der dritte Raum muss noch warten bis die finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Aber im Vertrauen auf Gott wird auch dies möglich sein. Die Mitarbeiter – allen voran die Direktorin – sind glücklich über die zusätzlichen Räumlichkeiten und hoffen, dass im nächsten Schuljahr auch die berufsausbildenden Zweige (Landwirtschaft und Tischlerei) bald beginnen können.

 

Leider gibt es heuer keine Adventmärkte und vielleicht braucht noch jemand ein paar Kleinigkeiten für Weihnachten. Daher füge ich einige Bilder von unserem Vorrat aus Uganda ein. Nächste Woche besteht die Möglichkeit sich mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. So seid ihr herzlich eingeladen euch bei mir etwas auszusuchen. Sollte es zu weit entfernt sein, schicke ich es auch gerne mit der Post. Es ist von allem noch mehr vorhanden als auf den Bildern zu sehen ist. Wenn notwendig, gibt es die Möglichkeit der Nachbestellung. Ich würde mich über Bestellungen als Unterstützung für unsere Kinder freuen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Sechsteilige Sets: 1 Küchenhandtuch, 2 verschieden große Schüsselhauben gegen Obstfliegen, 1 Mehrwegsackerl, zwei Putzlappen, alles waschbar.

Drei verschiedene Farbtöne, Set: 20,- €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schürzen: zwei Stofflagen mit Tasche in zwei Größen und
Kinderschürzen für ca. 6-8 Jahre,
je nach Größe 15,- € für Kinder, groß – 20,- €

 

 

 

 

 

 

Tischläufer: groß 92/32 cm, 25,- €
kann in jeder beliebigen Größe und Farbton bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

klein 60/27 cm, 18.- €
kann in jeder beliebigen Größe und Farbton bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Schüttelpenale für alles Mögliche, je 10,- €

 

 

 

 

 

 

 

 

Stofftaschen mit afrikanischen Stoffen kombiniert,
auch als Reserve in der Handtasche, je 10,- €

 

 

 

 

 

 

 

Stofftaschen mit größerem Volumen,
auch als Reserve in der Handtasche, je 10,- €

 

 

 

 

 

 

 

Umhängetasche 25,- €

 

 

 

 

 

 

 

 

Handtasche 22,- €

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsdeko aus Stoff. Je nach Größe von
1,- bis 5,- €, Engelbild je 10,- €

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmuck: Handgemachte Ohrringe und Ketten aus Papier oder Recycling-Glas aus Uganda
Ohrringe 3,- bis 5,- €
Papierketten: 5,- bis 10,- €
Glasketten: 6,- bis 15,- €

 

 

Alle Erlöse aus dem Verkauf fließen ungekürzt in unser Schulprojekt in Uganda!

Noch eine Anmerkung in eigener Sache. Vorweg möchten wir erklären, dass wir sehr dafür sind lokal einzukaufen, nach dem Motto: Fahr nicht fort, kauf im Ort! Der eine oder andere wird aber auch manchmal bei Amazon einkaufen. Wenn bei Amazon eingekauft wird, so möchten wir die Gelegenheit nutzen, dass Amazon einen kleinen Beitrag davon an unseren Verein, ohne weitere Kosten für den Konsumenten oder uns, weiterleitet. Einkaufen und anmelden bei Amazon: smile.amazon.de/Einkaufen und Gutes tun.  Bei „Erste Schritte“ anklicken und dann unseren Verein: Brücke nach Uganda suchen, anklicken und das war es schon.

Wenn ihr den Bericht lest entstehen vielleicht Fragen.
Bitte meldet euch bei mir via Email: eschagerl@gmail.com
oder telefonisch: 0650 4634635

Vielen Dank und liebe Grüße – leider noch immer aus Wieselburg
Elsa und Josef

 

 

 

 

Am 6. Juni 2020 schrieb Elsa wieder folgende E-Mail

Liebe Freunde!

Dieses Schreiben sollte eigentlich als Abschlussmail nach meiner Rückkehr aus Uganda gedacht sein aber leider konnte ich wegen Corona nicht wie geplant von Ende April bis Anfang Juni zu unseren Uganda-Kindern fliegen. So gab es eben viele Whats Apps und Telefonate.

Wer weiß, wann eine Ugandareise wieder möglich sein wird, trotz allem möchte ich euch wieder über den Stand der Dinge informieren.

Die ganze Welt ist vom Corona Virus betroffen aber besonders schlimm trifft es Länder, in denen es kein oder ein extrem schlechtes Sozialsystem gibt. Ich spreche jetzt für Uganda, wo unzählige Menschen wochenlang keine Arbeit haben und daher nicht wissen, wie sie ihre Familie versorgen können.
In Uganda gibt es offiziell nicht viele Erkrankte, was wahrscheinlich auch an den mangelnden Testmöglichkeiten liegen mag. Die Grenzen sind nach wie vor geschlossen. Uganda hatte eine Woche nach Österreich auch den Lockdown und nur ganz kleine Betriebe dürfen seit kurzem wieder aufmachen. Der öffentliche Verkehr war stillgelegt und langsam darf er mit entsprechenden Einschränkungen mit halber Besetzung wieder aufgenommen werden. In Gegenden nahe der Landesgrenze ist nach wie vor kein Verkehr erlaubt. Eine Fahrt mit dem privaten Auto durfte nur mit ausdrücklicher Genehmigung im Notfall, z.B.: Fahrt zum Arzt bzw. Krankenhaus gemacht werden. Private Autos dürfen wieder benutzt werden aber nur mit drei Insassen.

Die Schulen sind nach wie vor geschlossen. Uganda hat den Vorteil, dass das Schuljahr erst Ende November endet und sie somit noch etwas Zeit bis zum Jahresabschluss haben. Voraussichtlich startet der Unterricht ähnlich wie bei uns mit den Abschlussklassen und später die anderen. Sie haben aber ein Platz-Problem, denn in Uganda sind zwischen 60 und 100 Schüler in einer Klasse. Das sind schon spezielle Herausforderungen mit Distanz halten. Es ist noch immer ungewiss, wann sie wieder starten können.
Es könnte aber durchaus sein, dass die Mehrheit der Schüler nicht zum Unterricht kommt, da die Eltern das Schulgeld durch den Lockdown noch weniger aufbringen können. Dies hat mir heute unsere Mitarbeiterin und Direktion der Oberstufenschule am Telefon gesagt.

Im Anhang sind ein paar Fotos von einem Vater mit seinen Kindern, welcher durch Corona seinen Job verlor und daher nicht weiß, wie er seine Kinder versorgen soll. Es gibt sicher viele davon und nicht nur in Uganda. Meine Mitarbeiterin hat den Mann über die Situation befragt. Dazu gibt es ein Video in der Homepage – www.brückenachuganda.at

Wir möchten DANKE sagen an alle treuen Unterstützer, denn wir konnten diesem Mann einiges an Lebensmitteln kaufen und neben dem neuen Schulgebäude wird derzeit eine Sanitäranlage um ca. 1.300,- Euro errichtet.

Ich hoffe, dass ich dieses Jahr noch einmal nach Uganda fliegen kann, unsere Uganda-Kinder und Freunde vermisse ich sehr.

Mit lieben Grüßen und Gott befohlen
Elsa

Wieder einige Bilder dazu: Bild 1: Vater mit seinen Kindern, 2: Ratlosigkeit, 3: Errichtung der Sanitäranlage, 4: Interview mit Vater der Familie

 

 

 

Am 12. April 2020 schrieb Elsa folgende E-Mail von zu Hause in Österreich

Liebe Freunde!

Im Namen unserer Kinder in Uganda und wir wünschen euch ein gesegnetes Osterfest im leider kleinen Kreis.

Meine Gedanken sind sehr viel in Uganda und jetzt in dieser Situation erst recht. Sie haben dieselben Auflagen und vielleicht noch etwas rigoroser, denn es ist ihnen nicht erlaubt mit einem Auto irgendwohin zu fahren. Das heißt auch alle öffentlichen Taxi- und Busfahrten sind gesperrt. Für Privatautos brauchen sie eine spezielle Genehmigung, welche sie aber nur in Ausnahmefällen bekommen.
Das Problem ist, dass es in Uganda keinerlei finanzielle Unterstützung in irgendeiner Form gibt. Viele Menschen leiden unter der Situation und die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen.
Ich wollte euch informieren, was in Uganda los ist. Von Infektionen hört man nicht viel. Offiziell sind es nicht viele, nur jene, welche aus dem Ausland zurückkamen, dies sagte mir Maria – unsere ugandische Mitarbeiterin. In Uganda ist das Gesundheitssystem nicht so gut ausgebaut wie bei uns.

Meine Reise im April und auch die Safari Reise im Juli ist abgesagt und ich habe keine Ahnung wann ich wieder zu meinen ugandischen Kindern fliegen kann.

Maria hat mir vor einiger Zeit ein kurzes Video geschickt mit einem Segenslied und Gebet. Die Kinder auf dem Video leben mit ihr im Haushalt. Es sind Kinder und Jugendliche, welche sie aufgenommen hat, da sie die Eltern von zuhause weggeschickt haben oder sie haben niemanden mehr wo sie leben können. Ein Mädchen von der Grupp ist Marias Tochter.

So hoffen und beten wir, dass diese Situation bald zu Ende ist.
Mit lieben Grüßen und Gott befohlen
Elsa

 

 

 

Am 23. März 2020 schrieb Elsa folgende E-Mail von zu Hause in Österreich

Da viele von uns Zuhause sein sollen/müssen wegen des Corona Virus geht die Arbeit in Uganda trotzdem weiter. Wie sind alle paar Tage in Kontakt, um auszutauschen was los ist. Ich habe erfahren, dass auch in Uganda als Vorsichtsmaßnahme alle Schulen geschlossen wurden und sämtliche Veranstaltungen mit Menschenansammlungen untersagt sind und die Menschen möglichst zuhause bleiben sollen.

Im Jänner war es nur eine kurze, aber dafür sehr intensive Zeit. Ich konnte das Schulprogramm gut abschließen und einige neue Schüler in unser Programm aufnehmen. Darüber hinaus besuchten wir einige Familien von unseren Kindern daheim, um uns von der Notwendigkeit der Unterstützung zu überzeugen. Leider können wir nicht soooooo viele Kinder aufnehmen als nötig wäre. Die Entscheidung ist für mich immer wieder schwierig, welche Kinder aufnehmen und welche nicht, wo ist die Not am Größten.

Mit großer Freude konnte ich beobachten wie die letzten Dachplatten fixiert wurden. Natürlich habe ich mich in „schwindelnder“ Höhe davon selbst überzeugt wie gearbeitet wurde – wie im Video zu sehen ist. Die Schüler begannen mit dem Unterricht und wir haben nun für eine Klasse doch die Fenster und eine Tür bestellt, da es bei starkem Regen etwas zu viel zieht. Es war noch etwas Geld von den Dachplatten übrig und das wird für Fenster und Tür verwendet.

Natürlich besuchte ich auch unser Wasserprojekt und sahen mit Freude, dass die Leute sorgsam damit umgehen und nach wie vor froh sind über das Wasser. Es holt ständig jemand Wasser und die Wäsche wird gleich dort gewaschen. Im Film ist der Weg dorthin zu sehen – mit dem Auto sehr schwierig zu meistern. Das letzte Stück ist nur mehr zu Fuß möglich.

Wieder einige Bilder dazu: Bild 1: Kontrollbesuch der Schulkinder zu Hause, 2: Blinde Mutter einer Schülerin, 3, 4 und 5: Schulkind mit Mama und ihr Wohnhaus mit Kochstelle, 6: Fotoshooting am Schuldach, 7: Fertig eingedecktes Schulgebäude, 8: Direktorin Maria vor neu montierter Schultafel, 9 und 10: Wasser holen und gleich nutzen, 11: Fischer in einem Kratersee, 12: Zebras auf der Rückfahrt zum Flughafen, 13: So ging es zu beim Dachdecken. 14: Blech für Zusammenfluss wird montiert

 

 

 

 

Am 31. Jänner 2020 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde,

kaum zu glauben, gerade angekommen und schon ist die Zeit fast vorbei.
Es war eine gute Zeit und vieles konnte erledigt werden. Das neue Schuldach ist fertig und wartet auf die Schüler auch wenn es, wie schon erwähnt, noch etwas zieht ohne Fenster und Türen. Aber gut Ding braucht Weile.
Auch die Quellenfassung mit gutem Wasser hilft den Leuten, es passt alles und die Leute sind glücklich. Es gäbe eine weitere Möglichkeit eine solche Brunnenfassung zu bauen, um viele andere mit gutem Wasser zu versorgen.
Die letzten Tage bezahlten wir das Schulgeld, damit die Schüler wieder durchstarten können. Viele, viele Schulzeugnisse habe ich durchgesehen und mit den Lehrern gesprochen, woran es bei manchen Schülern an der Leistung mangeln könnte. Sie sollen die Ursache herausfinden und dann wird nächstes Trimester entschieden, was wir tun können/werden.

Im Moment sind wir am Vorbereiten für unser Kräuterseminar im Mai, unter anderem als Malariaprävention für die Einheimischen, damit es dann reibungslos abläuft.
Das Müllproblem, im speziellen das Plastikproblem macht uns noch Kopfzerbrechen, wie wir das in Angriff nehmen können. Falls jemand Ideen oder Kontakte hat für Vorschläge, vielen Dank für die Hilfe.

Alles in allem war es wieder eine schöne (intensive) Zeit und noch schnell ein Email bevor es wieder zurück geht. Die zwei Volontäre haben sich eingelebt und waren heute in den Schulen schnuppern.

Heute besuchten wir noch einige absolut hilfsbedürftige Familien in den absolut abgelegensten Gegenden. Wenn man diese Situationen sieht, fehlen einem einfach die Worte und man ist von Herzen dankbar für ein komfortables Leben.

Bis bald in Österreich mit Gottes Segen
Elsa

Wieder einige Eindrücke: Bild 1: Fertig eingedeckte Schule, 2: dankbar für das gute Wasser, 3: Behinderter Mann mit seiner Tochter, 4: Winnifried hat niemand mehr, 5: Wohn- und Schlafraum einer fast erblindeten Frau

 

 

 

 

Heute, am 15. Jänner 2020 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Wie doch die Zeit vergeht. Als ich im Herbst zurückkam nach Österreich, dachte ich, es dauert lange bis zum Jänner aber nun bin ich wieder zurück in meiner ugandischen Heimat.

Den Volontären gefällt es auch und haben noch etwas Zeit zum Einleben, denn bis zum Unterrichtsbeginn in zwei Wochen ist noch etwas Zeit.

Es hat sich einiges getan, das Schuldach wird rechtzeitig zu Schulbeginn in zwei Wochen fertig sein, schaut super aus. Die Schultafel ist auch schon montiert. Also steht dem Unterricht nichts mehr im Wege. Naja, die Türen und Fenster fehlen noch aber Hauptsache ein Dach über dem Kopf gegen Sonne und Regen.
Es wurde schon angefangen neue Ziegel zum Brennen vorzubereiten, denn die Schüler brauchen ja auch eine Sanitäranlage.

Von einer Schule haben wir uns schon die Zeugnisse angeschaut und festgestellt, dass ein Treffen mit Lehrer und Eltern erforderlich ist. Manche Zeugnisse entsprechen nicht so „ganz“ den Erwartungen, so wollen wir herausfinden woran es liegt. Die anderen Schulen besuchen wir in den nächsten Tagen, es dauert bis ein paar hundert Zeugnisse angeschaut sind.

Soweit einmal die Neuigkeiten aus dem Sommer in Uganda
mit lieben Grüßen
Elsa

Dazu wieder einige Bilder: Bild 1: Mit den Volontären am Äquator, 2: Zuschneiden des Daches in luftiger Höhe, 3: Herrliche Aussicht vom Dach, 4: Ein fast fertiges Dach, 5: Ziegelproduktion für die neue Sanitäranlage, 6: Zwei liebe neugierige Zuschauer

 

 

 

 

 

Am 28. November 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail

Liebe Freunde und Reiselustige!

Ich möchte euch nochmal herzlichst zur geplanten Uganda-Safari-Rundreise einladen.
Im Anhang findet ihr den vorläufigen Reiseplan und einigen Fotos dazu. Im Jänner, wenn ich wieder in Uganda bin, werden wir die letzten Details überlegen und planen. Grundsätzlich wird sich nicht mehr allzu viel ändern.

Die Reise ist zwischen 13. Juli 2020 (Abflug am Abend in Wien Schwechat) und 25. Juli 2020 Rückflug am Abend von Uganda/Entebbe (Ankunft am 26. Juli frühmorgens in Wien Schwechat) geplant.

Ab 10 Personen gibt es einen Gruppentarif. Sobald ich weiß, dass wir die Zahl zehn erreichen oder überschreiten, kann ich für einen Gruppentarif ansuchen. Je früher ich das mache umso günstiger wird es sein, denn im Sommer ist Hauptreisezeit und da sind auch die Flugpreise etwas höher.

Wenn noch jemand organisatorische Fragen zur Anmeldung für die Reise hat, welche ich jetzt noch nicht beantwortet habe, bitte melden, ich werde sie gerne erklären.

Die gesamte Reise inclusive Flug ist derzeit mit 1.800,– bis 2.000,– Euro kalkuliert. Natürlich hängt es noch vom Flugpreis im Sommer ab.

Da wir so eine Reise das erste Mal planen und durchführen, wollen wir die Teilnehmerzahl auf 15 (der anzumeldenden Personen) begrenzen. Sollten sich mehr Personen bewerben, können wir einen zweiten Termin organisieren, der anschließend an den ersten folgen würde.

Wer immer interessiert ist, ist herzlich eingeladen.

Bitte an die E-Mail-Adresse: eschagerl@gmail.com senden oder unter der Tel. Nr. 0650 463 463 5 anmelden.

Mit lieben Grüßen
Elsa und Josef

Hier der Reiseplan aus dem Anhang:

Uganda Safari Rundreise!

Tag 1: Ankunft in Uganda, Mittagessen im Hotel in Entebbe
Nachmittag – freier Nachmittag zum Ankommen in Uganda

Tag 2: Fahrt zu Rhinozeros Safari und Murchison Falls, Nächtigung im Yebo Safari Camp

Tag 3: Safari Murchison Falls National Park (z.B.: Giraffen ….), zurück zum Hotel

Tag 4: Fahrt zum Queen Elizabeth National Park, Ankunft im Hotel Kazianga View

Tag 5: Safari im Queen Elizabeth National Park mit Bootsfahrt (z.B.: Elefanten, Nilpferde, Vögel und viele andere Tiere), Fahrt zum Quartier (David the Cave) in Rubirizi/Nyakasharu mit Blick auf einen Kratersee in unserem Einsatzgebiet.

Tag 6: Dorf-Rundreise mit lokalen Lebenserfahrungen wie Wasser holen aus einem Kratersee, Gartenarbeit in Uganda, zusehen wie die Leute auf drei Steinen kochen, und wie lokales Bier von Bananen gemacht wird.
Eine Alternative wäre an einem halben Tag eine Wanderung im Gebiet der Schimpansen in der Nähe unseres Quartieres (ist nicht im Preis inbegriffen und kostet ca. € 50,–). Dies kann vor Ort organisiert werden.

Tag 7: Wanderung zum Transparent Lake: Picknick und Mittagessen am Transparent Lake, Barbeque im Quartier (David the Cave) wo einheimische Tanzgruppen den Abend gestalten werden.

Tag 8: Besuch der Schulen die wir unterstützen, Mittagessen im Hotel Park View mit herrlichem Ausblick in den Queen Elizabeth National Park.
Nachmittag Besuch der Unique High School mit der Direktorin Maria Ninsiima (unsere Mitarbeiterin in Uganda) – wo wir unser Schulauf- und ausbauprojekt zu sehen bekommen.

Tag 9: Besuch unseres letzten Wasserprojektes in Butoha und einer Frauengruppe bei ihrer Arbeit (z. B.: Herstellung von Baskets usw.), Mittagessen im Restaurant Kyangabi mit gemütlichem Nachmittag. Es besteht hier die Möglichkeit in einem Swimming Pool zu entspannen. Am Abend geht es zurück zum Quartier – David the Cave.

Tag 10: Fahrt zum Mburo National Park und Mittagessen in Igongo, Fahrt zum Quartier Eagles Nest Camp.

Tag 11: Fahrt nach Jinja – „Pflicht-Stopp am Äquator“, Mittagessen auf der Fahrt nach Jinja, Bootsfahrt am Ursprung des Nils, Quartier in der Nähe von Jinja

Tag 12: Fahrt zum Flughafen (eventuell durch die Hauptstadt Kampala), Mittagessen im Restaurant Gorreties Pizzeria und dann zum Flughafen, Rückflug nach Österreich am Abend.

Bilder von der bevorstehenden Reise: Bild 1: Reiseroute, 2: Giraffe im Murchison Fall-Park, 3: Elefanten im Queen Elisabeth National Park, 4: Offizielle Übergabe des Wassers in Butoha, 5: Frauengruppe bei der Arbeit, 5: Blick in den Queen Elisabeth National

 

 

Am 18. November 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Österreich

Liebe Freunde!

Zweieinhalb Monate sind schon wieder vergangen, seit ich aus Uganda zurück bin, doch ich bin ständig mit meinen Mitarbeitern bzw. Freunden in Uganda mit Whatsapp, Telefon oder Email in Kontakt. So werde ich informiert und dann treffen wir via Telefon gemeinsam eine Entscheidung.

Es gibt immer wieder Entscheidungen zu treffen, z.B. ob wir Waisenkinder in unser Schulprogramm nächstes Schuljahr aufnehmen können oder wie es mit der Wasserversorgung funktioniert. Da gibt es noch immer Dankesworte und liebe Grüße an alle, welche die Quellenfassung ermöglicht haben.

Unsere derzeit häufigsten Gespräche betreffen den Fortgang im Schulbau. Im Moment wird der Dachstuhl aufgesetzt. Dann steht noch ein Fragezeichen in der Luft, wie wir das Dach finanzieren. Wir bauen immer nur so weit, wie die finanziellen Mittel reichen – Schritt für Schritt.
Da kam mir im Überlegen eine Idee und die würde ich gerne weitergeben:
Vielleicht würde die eine oder der andere gerne eine Patenschaft für eine oder mehrere Dachplatten aus Metall (Bild im Anhang) übernehmen – sozusagen als ein Weihnachtsgeschenk an die Schüler, damit sie im neuen Schuljahr ein Dach über den Kopf haben. Auch ich würde mich riesig freuen.
Ein Platte kostet ca. 10 Euro aber wir brauchen davon etwa 200 Stück, also eine ganz schöne Menge.

Für alle Fälle die Bankdaten unseres Vereines:
Raiffeisenbank Region Eisenwurzen
Brücke nach Uganda
IBAN: AT83 3293 9000 0006 0145

Ich freue mich schon wieder sehr auf meinen nächsten Besuch in Uganda im Jänner.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bild 1: Fertig für den Dachstuhl, 2: Dachstuhl aufsetzen, 3: Eine Dachplatte (Blechtafel), 4: Unterricht im Freien

 

 

 

 

 

 

Im Laufe dieses Schuljahres wurde mit dem Aufbau einer Berufsbildenden Schule in der Unique High School begonnen. Als erstes wurde mit dem Landwirtschaftlichen Unterricht gestartet.

Im kommenden Schuljahr soll für den praktischen Unterricht in der Holzverarbeitung eine Werkstätte eingerichtet werden. Dafür ist noch einiges an Maschinen erforderlich. Das neue Schuljahr startet in Uganda immer im Februar und endet im November.

Der Aufbau dieser Unterrichtsformen braucht aber noch viel Überlegung und finanzielle Unterstützung. Der Verein „Brücke nach Uganda“ ist für jede Art von Hilfe dankbar.

Erster Unterricht im Gemüseanbau

 

Das Lied „A Yesu“ beschreibt die Liebe Gottes zu uns: So wie eine Mutter ihr Kind trägt, so trägt Jesus uns in allen Situationen durch das Leben.

 

 

Elsa ist wieder zurück aus Uganda und schrieb am 27. September 2019 folgende E-Mail von Zuhause

Liebe Freunde!

Nach nun viereinhalb Wochen bin ich wieder (fast) zurück in Wieselburg. Naja, meine Gedanken sind halt viel bei unseren Schützlingen in Uganda.
Einmal mehr bin ich dankbar, dass wir (Maria Dir. von Unique High School und ich) wieder vieles bewältigen konnten. Wie schon gesagt, das Wasserprojekt ist übergeben und wo immer wir Leute von dort getroffen haben, kamen sie auf uns zu und bedankten sich und zeigten uns ihre Freude und wie glücklich sie sind. (Der Hahn hat gut geschmeckt)

Die Gartenarbeit in der Schule hat auch wieder intensiver begonnen, da ja das dritte Semester gestartet hat. Alle Schüler sind wieder in der Schule und gehen dem Jahresabschluss entgegen.

Der Schulrohbau ist im letzten Bauabschnitt vor dem Dachstuhl. Wenn dieser drauf ist, wird das Gebäude auch ohne Fenster gleich benutzt.

Maria und ich sind schon fleißig am Überlegen, wie wir das neue Schuljahr mit der integrierten Berufsausbildung (Fachrichtung Landwirtschaft, Tischlerei und Schneiderei als Anfang) aufbauen.
Falls jemand dazu Ideen, Fragen oder Beiträge hat, bitte bei mir melden, DANKE!

Der Reiseplan ist soweit fertig und wird demnächst an alle geschickt, um die Urlaubsgestaltung für nächstes Jahr zu erleichtern. Wir würden uns freuen, wenn die Rundreise (Englisch/Deutsche-meine Wenigkeit – Reiseleitung) durch Uganda zustande kommen würde.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen

Elsa

Einige Bilder dazu: Bild 1: Eine immer fleißige Frauengruppe, 2: In einem Kinderheim, 3: Ein kleiner Teil vom Basar in Kampala von oben, 4: Zuckerrohr als Snak, 5: Twinlake ein schönes Reiseziel

Zur Erinnerung:
Am Freitag, dem 8. November 2019 findet um 19:00 Uhr ein Informationsabend im Gasthaus Plank, in Bodensdorf, Wieselburg – Land mit einer PowerPoint Präsentation über unsere Projekte in Uganda statt.

 

 

 

 

 

Am 16. September 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde

Im kühler werdenden Norden. Zwei Wochen sind schon wieder vorbei seit meiner letzten Nachricht.
Leider mussten wir das Kräuterseminar absagen. Es gab Probleme mit dem Referenten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, so wird es im Mai 2020 stattfinden.

Kommende Woche werden noch die restlichen Schulen besucht und Schulgeld bezahlt. Der Unterricht für das dritte Trimester beginnt ja morgen. Wir werden sehen, wie weit die Leute unsere Tipps zur Selbsthilfe (Anbau von Gemüse zur Selbstversorgung) annahmen um das Schulgeld niedrig zu halten.

Schulbau: Noch ein paar Ziegelreihen, dann kommt der Dachstuhl an die Reihe und die Klasse kann genützt werden.

Ich freue mich, dass wir heute Nachmittag offiziell unser Brunnenprojekt übergeben konnten. Die Freude war groß, wie man sieht. Viiiieeeelen Dank und Gottes Segen von den Leuten, dass sie nun trinkbares Wasser haben. Einige haben auch das kontaminierte Wasser (mit entsprechenden Verdauungsproblemen) getrunken.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie man sich über eine simple Schaumstoffmatratze, wie Emanuelina mit Mama und Urgroßmutter, freuen kann. Das Mädchen und ihre Mama haben noch nie auf einer Matratze geschlafen. Sie werden sie miteinander teilen.

Noch eine Ankündigung zum Vormerken:
Freitag, den 8. November 2019 um 19:00 Uhr findet ein Informationsabend im Gasthaus Plank in Bodensdorf, Wieselburg – Land mit PowerPoint Präsentation über unsere Projekte in Uganda statt.

Wir planen auch eine Rundreise mit einer Reisegruppe aus interessierten Personen aus Österreich: (Safariparks) durch Uganda und natürlich einen Besuch unseres Projektgebietes – wie Schulbesuch, Wasserprojekt mit Möglichkeit selbst mit Kanister Wasser zu holen usw.. Es gibt einen kurzen Reise-Überblick. Die Reise ist für Juli/August 2020 für ca. 12 Tage geplant.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Dazu wieder einige Impressionen: Bild 1: Wasserübergabe nach der Fertigstellung, 2: Einen Hahn als Dankeschön, 3: Betonkranz betonieren, 4: ECV-Unterricht, 5: Mit Emanueline, 6: Bei David in the Cave ein paar Tagen im Quartier (Romantik pur)

 

 

 

 

 

 

 

Elsa ist seit 26 August 2019 wieder in Uganda und schrieb am 31. August folgende E-Mail

Liebe Freunde!

Eine Woche hier ist schon fast wieder vorbei und Zeit mich zu einmal melden.
Die klimatische Umstellung war kein Problem im Vergleich zu Österreich, denn hier ist es im Moment kühler, durchschnittlich 25°.

Direktorin Maria und ich waren schon sehr fleißig und haben einiges besichtigt, wie:
einige Schulzeugnisse, Schulbau/Schulgarten und Wasserprojekt.
Ich kann nur sagen es läuft soweit alles zur Zufriedenheit weiter. Kommende Woche wird ein Kräuterseminar organisiert zur Malariaprävention und anderer Krankheiten. Damit wird den Leuten vor Ort geholfen werden um weitgehend Krankheiten zu vermeiden und Arztkosten zu sparen – dient auch zur Nachhaltigkeit. Die Leute werden geschult, wie sie die Kräuter richtig ernten, trocknen und weiterverarbeiten, eventuell auch zum Verkauf. Dies würde ein Einkommen für sie bedeuten. Ich bin schon sehr gespannt was ich davon lernen und nach Österreich mitnehmen kann.

Schulbau: Demnächst soll mit dem Dachstuhl für das Schulgebäude begonnen werden. Eventuell können sie noch während des dritten Trimesters in die Schule übersiedeln. Das heißt nicht, dass das Gebäude fertig ist, zumindest haben sie ein Dach über dem Kopf. Wir werden sehen wann es fertig gestellt werden kann.

Der Schulgarten ist fast abgeerntet, nur ein paar Krautköpfe, Brokkoli und Zwiebeln sind noch da. Der Garten wird schon für die nächste Bepflanzung vorbereitet.

Wasserprojekt: Gut Ding braucht Weile, sagen wir. Das heißt, es ist nicht einfach in diesem Graben. Wenn es sehr stark regnet muss gewartet werden, denn der Lehm ist sehr rutschig und gefährlich. Vielleicht schaffen sie die Fertigstellung in der Zeit, in der ich hier bin. Viele Leute, vor allem Kinder, müssen bis zu 10 km für einen Kanister Wasser gehen.

Soweit das neueste aus Uganda und all jenen die mit Schulanfang zu tun haben einen Guten Start ins neue Schuljahr

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Auch wieder ein paar Bilder sind zu bestaunen: Bild 1: Fortschritt beim Schulbau – wird von der Direktorin Maria erklärt, 2: Besserer Überblick von da oben, 3: Fortschritt beim Wasserprojekt – Bassin mit gereinigtem Wasser, 4: Schulgarten, 5: ohne Schuhe geht sich´s leichter

 

 

 

Liebe Freunde und Interessierte! (16. August 2019)

Nach zwei Monaten in Österreich möchte ich euch wissen lassen, dass trotzdem einiges in Uganda geschieht.
Unsere Kinder gehen „brav“ zur Schule und haben bald wieder Semesterferien. Deshalb fliege ich demnächst wieder nach Uganda.
Ein weiteres Wasserprojekt ist im entstehen und ich hoffe, dass es zur Besichtigung fertig ist, wenn ich vor Ort bin. Diesmal wurde kein Brunnen gegraben, sondern eine „Quelle“ gefasst und durch Sandfilterreinigung trinkbar vorbereitet.
Auch der Schulbau geht voran. Zurzeit wird am Rohbau gearbeitet und die Studenten werden in den Ferien fleißig mithelfen um die Kosten niedriger zu halten. Vielleicht schaffen sie und wir es (finanziell), dass sie im nächsten Schuljahr (Februar 2020) bereits ein Dach über dem Kopf haben und nicht mehr im Freien bei Sonne und Regen unterrichtet werden müssen.

Auch das erweiterte Berufsbildende Schulprojekt wächst zusehends und ist weiter unten erläutert.

Das sind vorerst die neuesten Nachrichten bis das nächste E-Mail direkt aus Uganda kommt.

Bis dahin liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bilder für die Wasserversorgung bzw. -aufbereitung

Schulbau: Bild 1: Die Grundfestung wird händisch gegraben! 2 u. 3: Mauern der Grundfestung, 4: Aufmauern des Rohbaues mit selbst gemachten Lehmziegeln, 5 u. 6 Gerüstaufbau

 

Erster Schritt im erweiterten Schulprojekt in der Oberstufe zum Berufsbildenden Schulwesen Fachrichtung Landwirtschaft und Gartenbau:

Alles beginnt mit einem ersten Schritt, so auch in Uganda. Neben dem Ausbau der Schulgebäude beginnt für die StudentInnen bereits der praktische Unterricht in der Landwirtschaft im schuleigenen Garten.

Dies hat zwei Vorteile: Einerseits lernen die Schüler landwirtschaftliche Nutzung und andererseits werden die Produkte zur Versorgung der StudentInnen verwendet.

Die Verwendung des Gemüses aus dem eigenen Garten hilft auch die Schulkosten niedriger zu halten und dadurch haben auch SchülerInnen aus armen Familien größere Chancen die Schule zu absolvieren.

Mit diesem Projekt wird auf Nachhaltigkeit hin gearbeitet.

 

Hier lernen die StudentInnen die Vorgänge vom Aussäen bis zum Ernten.

Bild 1 u. 2: Direktorin Madam Maria beim Erklären der Aussaat zum Vorziehen der Pflanzen, 3 u. 4: Vorbereitung zum Pflanzen, 5: Aussäen der Karottensamen, 6: Pflanzmarkierung, 7: Gras als Sonnenschutz gegen Austrocknung, 8: Karotten, 9: Weißkraut, 10: Matokeblätter (Kochbananenblätter) ebenso als Schutz gegen Austrocknung des Kompostes.

 

 

 

Elsa ist wieder zurück aus Uganda und schrieb am 29. Mai 2019 folgende E-Mail von Zuhause

Liebe Freunde!

Fünf Wochen scheinen eine lange Zeit zu sein aber wie im Flug waren sie vorbei und ich bin wieder zurück in Wieselburg. Ich konnte alles noch zeitgerecht zu Schulbeginn regeln, so dass die Kinder in den zweiten Term starten können. Die neue Schule freut sich über unsere Unterstützung und nimmt die „Bedingungen“ an, dass sie gemeinsam mit den Leuten aus der Umgebung versuchen, so viele Kinder wie möglich in die Schule zu schicken.

Sobald ich die ersten Fotos von den Bauabschnitten der neuen Klassenräume für die „High School“ bekomme, schicke ich sie weiter – der Bürokratismus braucht seine Zeit.

Für jene, welche in der Nähe wohnen noch einmal die Erinnerung an unsere Veranstaltung am 4. Juni 2019 um 19h im Babenbergerhof in Ybbs/Donau.

Bis bald mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Dazu wieder ein paar Bilder: Bild 1: Eine Frauengruppe beim Herstellen von „Baskets“, 2: Privater Hausbau in Uganda, 3: Ohne Worte

 

 

 

Am 26. Mai 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Bevor es wieder ans Koffer packen geht, noch einige Informationen und Bilder.

Es waren echt intensive Wochen hier, zuerst einmal einige Besuche bei den ärmsten der Armen. So haben wir ein weiteres Kind einer behinderten Frau, welche unfreiwillig Mutter wurde, aufgenommen – Emanuela. Sie ist drei Jahre alt und darf jetzt in den zweiten Term im Kindergarten einsteigen.
Emanuela beginnt in einer Schule, welche knapp vor einem finanziellen Kollaps steht. Nach einigem Überlegen kamen Maria (Direktorin von High School) und ich zu der Überzeugung, dass wir diese Schule unbedingt unterstützen sollten. Sie liegt abseits und für die Kinder ist die nächste Schule zu weit und die Eltern sind nicht in der Lage das Schulgeld von drei Euro im Monat zu begleichen. Wie in der anderen Schule wollen wir die Eltern mit einbeziehen und wir unterstützen die Lehrergehälter, damit diese bleiben. Der Leitung ist es zeitweise nicht möglich, die Lehrer monatlich mit ca. 40 € zu bezahlen. So suchen sie sich andere Schulen, usw.

Viel Zeit verbrachten wir mit Gesprächen wie wir das Projekt der Landwirtschaft voranbringen können. Manche Schüler arbeiten ihr Schulgeld in den Ferien ab und betreuen den Garten. Neben Gemüse zur Selbsterhaltung werden auch Kräuter wie z.B.: Artemesia und andere angebaut, welche in Form von Tee zur Vorbeugung gegen Malaria und anderes getrunken werden kann.

Vor ein paar Tagen war der Bauleiter da und wir konnten mit der Vermessung des Grundstückes beginnen. So wird demnächst mit dem Bau der drei neuen Klassenzimmer in der (High School) begonnen. Planung und behördliche Wege brauchen eben ihre Zeit.

Vielleicht schaffen wir es morgen noch die Gegend für unser nächstes Wasserprojekt zu besuchen.

Dank der Hilfe Gottes und Dank der Unterstützung vieler ist es möglich vielen Menschen, vor allem Kindern Hoffnung zu geben für Perspektiven und einen Blick vorwärts in die Zukunft. Nachhaltigkeit ist uns (Verein Brücke nach Uganda und Maria) ein vorrangiges Anliegen.

Wie immer freuen wir uns über weiteres Interesse und Unterstützung unserer Schützlinge und sage schon mal DANKE und Vergelt´s Gott im Voraus!
Bald gibt es nicht nur die neuen Bilder in der Homepage, sondern auch die entsprechenden Filme dazu – nach meiner Rückkehr nach Österreich.

Einladung: Wer bald mehr über unsere Arbeit hier im Westen von Uganda wissen möchte, ist herzlichst zu unserem Vortrag in Ybbs/Donau am 4. Juni 2019 um 19 Uhr im Babenbergerhof eingeladen. Mein Mann und ich freuen uns über eure Teilnahme!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder dazu: Bild 1: Baugrund-Vermessung, 2: Emanuela mit ihrer Mama, 3: Lehm-Vorbereitung zum Ziegelfertigen, 4: Elsa mit Emanuela, 5: Neue Schule

 

 

 

Am 7. März 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Eigentlich weiß ich gar nicht so wirklich wo ich anfangen soll zu berichten, da sich soviel ereignet.

Also einen kleinen Einblick und der Reihe nach. Als erstes haben wir mal die Schulzeugnisse kontrolliert und weiteres Vorgehen besprochen.
Die Direktorin und ich haben zwei Frauengruppen besucht, welche um Unterstützung zur Selbsterhaltung gebeten haben. Dabei haben wir eine gesundheitlich eingeschränkte Frau kennen gelernt, welche nur mit Hilfe in der Lage ist, ihr Kind zu versorgen geschweige denn, das Schulgeld zu bezahlen. Da konnte ich nicht anders als es in unser Programm aufzunehmen damit es eine Chance hat.

Dazwischen haben wir das landwirtschaftliche Projekt mit den Schülern gestartet – Samen ausgesät und das Grundstück eingezäunt, damit das Gemüse „dort“ wächst wo es gesät bzw. gesetzt wurde.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen, dass wir überlegen vorerst einen (fliegenden) Lehrer anzustellen, welcher flexibel ist und die verschiedenen Gruppen vor allem Frauen, ein bis zwei Mal in der Woche unterrichtet. Immer wieder fragen Frauen, ob es auch in ihrer Gegend möglich wäre Lesen und Schreiben zu lernen. Dies kann ein angestellter Schullehrer einfach nicht bewältigen.
Manchmal raucht uns der Kopf, wie wir das alles unter einen (finanziellen) Hut bringen. Aber Dank der Hilfe vieler wird hoffentlich vieles möglich sein.
Vor allem ist uns Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Wie die Direktorin und ich es im Moment sehen, sind wir auf einem guten Weg. Die Leute wollen etwas tun, um selbst das Schulgeld zu bezahlen aber oft fehlen ihnen die Möglichkeiten und die Ideen.

Soweit einmal die Infos zum neuesten Stand der Dinge. Sollte jemand mehr Details wissen wollen, bitte meldet euch bei mir unter eschagerl@gmail.com. Ich freue mich über Interesse.

Vielen Dank und liebe Grüße
Elsa

Wieder ein paar Bilder: Bild 1: Eine lernbereite Frauengruppe, 2: Hilfe beim Einzäunen des Gemüsegartens, 3: Gemüsesamen – Aussaat, 4: Erste Erfolge nach nur 4 Tagen, 5: neugieriger Kinderblick

 

 

 

 

 

 

Elsa ist derzeit in Uganda und schrieb folgende E-Mail am 28. April 2019

Liebe Freunde!

Nun bin ich schon wieder einige Tage hier in meiner zweiten Heimat und so einiges ist bereits erledigt wie der Besuch der Schulen. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Kinder trotz aller Schwierigkeiten gerne in die Schule gehen.
Unser neues Projekt werden wir erst nächste Woche besuchen, wenn es möglich ist dorthin zu gelangen. Kurz vorher darf es nicht geregnet haben, sonst können wir den Berg nicht mit dem Auto erklimmen.

Am Montag früh starten wir mit den jungen Burschen das landwirtschaftliche Projekt, das heißt das Anlegen eines Pflanzbereiches und das Aussetzen der Pflanzen. Ich bin schon gespannt auf die Unterschiede zu Österreich. Direktorin Maria, die Studenten und Ich freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und hoffentlich auf guten Erfolg. Damit sollen die Schüler landwirtschaftliches Wissen erwerben und gleichzeitig die Schule mit Gemüse zur Versorgung unterstützen.

Soweit mal die Neuigkeiten der ersten Tage hier im regnerischen (Pflanzzeit) Uganda

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder von den letzten Tagen: Bild 1: Süßkartoffelernte, 2: Bohnenernte, 3: die neuen Toilettanlagen, 4: Bauplatz für neues Schulgebäude, 4: einfach lieb

 

 

Termine!  Termine!   Termine!

Vorträge über die Arbeit von Brücke nach Uganda:

23. März 2019, 13:00 Uhr in 4890 Weißenkirchen im Attergau, Ziegelstadl 8

29. März 2019, 19:00 Uhr in 3282 St. Georgen/Leys im Gasthaus Hueber

4. Juni 2019, 19:00 Uhr in 3370 Ybbs/Donau im Babenbergerhof

Wir freuen uns auf euren Besuch,

Elsa und Josef Schagerl

 

 

 

 

Am 9. März 2019 schrieb Elsa folgendes von zu Hause aus Österreich

Liebe Freunde!

Da ich seit kurzem wieder in Wieselburg bin, teile ich noch ein paar Eindrücke von meiner Reise mit euch. Wie ich schon erwähnt habe, laufen unsere Schulprogramme gut.
Wie alles Neue braucht auch das neue Schulprojekt Zeit zum Wachsen. Bei unserem zweiten Besuch konnten wir die Leute ermutigen, Möglichkeiten zu finden, dass möglich viele Kinder in die Schule gehen können. Nach einigen Tagen kam die Nachricht, dass bereits ca. 100 Kinder in der Schule sind. Das hat mich sehr gefreut.

Ebenso haben auch die Erwachsenen ein weiteres Mal gefragt, wann sie mit dem Unterricht beginnen können. Darauf musste ich mit: „Hoffentlich bald“ antworten. Die Lehrer für die Kinder würden dies mit einer kleinen Aufstockung ihres schmalen Gehaltes übernehmen. Mich beschäftigt nach wie vor die hohe Anzahl (80 – 90 %) von Analphabeten in der Gegend.

Nun, ich bin wieder gut gelandet und freue mich schon wieder auf das nächste Mal meine Kinder zu besuchen.

Die Bilder im Anhang sind alle aus dieser abgelegenen Gegend!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen

Elsa

Ein paar Eindrücke aus dieser Gegend wie sie wohnen und leben

 

 

 

 

Am 3. März 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Wenigstens einmal sollte ich mich in der kurzen Zeit, in der ich hier bin, bei euch melden was sich getan hat bzw. tut.
Nun, wir haben alle Schulen besucht und alles läuft gut. In jeder Schule waren wir herzlich willkommen – verständlich, wenn wir Dank Gottes und eurer Hilfe so viele Kinder unterstützen können.

Auch unser jüngstes Projekt – eine neue Schule in einer dermaßen abgelegenen Gegend, wo wir bereits einen Brunnen übergeben haben. Es ist eine Freude zu sehen, wie sich die Kinder mit den Eltern (Müttern) und Lehrer freuen, dass sie jetzt eine Schule haben.
Für den Beginn haben sie mit einer Gruppe Kindergarten für die Kleinen und einer Gruppe für die älteren Kinder (in einem Jahr alle drei Kindergartenjahre) begonnen, um nächstes Jahr mit der Volksschule beginnen zu können. Der Kindergarten ist Voraussetzung für den Schulbeginn und ist sehr schulähnlich aufgebaut.

Die Erziehungsberechtigten bzw. Verantwortlichen der Gegend haben in kürzester Zeit ein „einfaches“ Schulgebäude aufgebaut, um rechtzeitig mit dem Unterricht beginnen zu können.
Ich denke, die Bilder sprechen für sich.

Die Antwort auf meine Frage, wie viele Leute in dieser einsamen Gegend nicht Lesen und Schreiben können, war: „zwischen 80 und 90 Prozent“. Das ist für mich einfach unvorstellbar. Liebend gerne würden mein Mitarbeiter vor Ort und ich auch eine Schule für Erwachsene aufbauen.
Wir haben eine Einführung mit dem Lehrer für Erwachsenenbildung gegeben, um herauszufinden ob entsprechendes Interesse besteht. Die Anfrage und der Wunsch danach ist sehr groß. Aber gut Ding braucht Weile und Schritt für Schritt!

Heute konnte ich mich noch über die zufriedenstellende Arbeit der neuen Waschräumlichkeiten und der Entstehung der WC-Anlage in der High School überzeugen. Die Schülerinnen waren voll des Dankes! Dies möchte ich gerne weitergeben – ein herzliches Vergelt´s Gott!!!!!

Soweit konnte ich alles erledigen was ich mir vorgenommen habe in der kurzen Zeit meines Hierseins. Nun geht es wieder zurück in die Hauptstadt und bald wieder zum Flughafen.

Entsprechende Filme und weitere Bilder zu den Erlebnissen gibt es bald nachdem ich zurück bin (8. März) in der Homepage – brueckenachuganda.at  – unter Neuigkeiten.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Bilder zum Bericht: Bild 1: Elsa unter Schülern, 2: In einer anderen Schule, 3: Kindergartenklasse für die Kleinen, 4: Alle sind glücklich mit der neuen Schule, 5: Treffen in der neuen Schule, 6: Kinder beim Wasserholen

 

 

 

 

 

Hurra!!!    Eine neue Schule wurde am 4. Februar 2019 gestartet!!!

In dieser abgelegenen Gegend, wo bereits dieser Brunnen gebaut und eröffnet wurde, konnte nun auch unser Schulprojekt umgesetzt werden.

Nach dem sich unser Verein „Brücke nach Uganda“ dazu bereit erklärt hatte, die Kosten für die Lehrer zu übernehmen, haben die Einheimischen sofort begonnen ein neues Schulgebäude zu errichten, sodass ihre Kinder endlich ihre Kindergartenjahre (und die ersten zwei Volksschuljahre) zu absolvieren.

Es besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen Lehrer zu übernehmen. Siehe „Deine Hilfe“ – „Patenschaften“, (Monatlicher Verdienst eines Volksschullehrers ca. 65 Euro.)

Hier wieder einige Bilder zum Bericht: Bild 1: Neue Schule im Bau, 2: Fast fertige Schule, 3: Freude über die neue Schule, 4: In der neuen Schulklasse, 5: Kurzfilm: Einblick in den Englisch-Unterricht

 

 

 

 

Wir (Elsa und Josef) waren wieder einmal gemeinsam vom 1. bis 10 Jänner 2019 in Uganda

Liebe Freunde!

Da Josef und ich diesmal „nur“ zehn Tage in Uganda waren, haben wir es nicht geschafft einen Bericht zu schicken. Daher jetzt aus Wieselburg.

Zu Beginn waren wir im Norden zur Ordination zum Priester unseres Mitarbeiters aus Holland.
Anschließend ging es wieder zurück in unsere Gegend im Südwesten von Uganda in der Nähe des Queen Elizabeth Nationalparks.

Am 8. Jänner war die offizielle Übergabe des Brunnens. Wir waren begeistert von der Funktion aber noch viel mehr die Leute aus der Gegend. Sie brauchen nicht mehr sooooo weit zu gehen und sich vor allem nicht mehr sooooo lange anstellen um Wasser zu bekommen. Der Brunnen liefert täglich ca. 3.000 Liter „TRINKWASSER – QUALITÄT“ und in wenigen Minuten ist der Kanister voll. Ich habe mich selbst von der Trinkwasserqualität überzeugt und das Wasser direkt vom Brunnen getrunken. Es ist herrliches Wasser!

Einen kleinen Wermutstropfen haben wir in der Gegend erfahren. Weit und breit gibt es keine Schule und ärztliche Versorgung. So kreisen in meinem Kopf die Gedanken, was in der Gegend und vor allem von unserer Seite machbar ist. Meine Idee wäre und ich habe bereits mit einem verantwortlichen aus der Gegend gesprochen, dass sie selbst die Gebäude sozusagen in Eigenregie bereitstellen und wir versuchen die Lehrer zu finanzieren. Ein Kindergarten bzw. Volksschullehrer verdient in einem Monat etwa 55,– Euro. Zu Beginn wären etwa drei Lehrer notwendig die in dieser neuen Schule von der ersten bis zur dritten Klasse unterrichten könnten.  Ab der 3. Klasse wären die Kinder dann bereits in der Lage zur einer entfernten Schule die weite Strecke von ca. 5 km zu gehen.

Ich hoffe, dass der eine oder andere eine Idee oder Kontakt zu Schulen hat, welche eventuell durch ein Sozialprojekt eine Patenschaft für einen oder zwei Lehrer übernehmen könnten. Das wäre total genial und ein Segen für die Kinder, damit sie schon früher und nicht erst mit 9 Jahren mit dem Kindergarten beginnen können. Der Kindergarten ist sozusagen die Vorschule und muss absolviert werden.

In einer anderen Schule mussten die WC und Waschanlage gesperrt werden, da sie dermaßen defekt sind und sich die Umgebung beschwert hat. So hoffen wir, dass wir auch da helfen können damit die Schule nicht geschlossen werden muss. Wir haben etwa 20 Kinder in der Schule.

Ich möchte mir meine Gedanken von der Seele schreiben und mit euch teilen.

Lasst mich eure Ideen wissen oder fragt, wenn ihr noch mehr Infos möchtet.
Ich oder wir kommen gerne zu einer Präsentation wo immer es sein mag – DANKE!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Hier wieder einige Bilder zum Bericht: Bild 1: Offizielle Brunnen-Übergabe, 2: Kinder vom Dorf, 3: Sehr kreativ, 4: WC und Waschraum,   5: Besprechung mit der Direktorin der Schule für eine neue WCs und Waschräume, 6: Reserve-WC,  7: Kurzfilm beim Brunnen graben, 8: Kurzfilm von Freude über kostbares Wasser

 

 

Elsas E-Mail vom 10. Dezember 2018

Liebe Freunde von Uganda!

Soweit ich informiert bin, läuft alles gut in Uganda. Die Kinder haben jetzt ihre langen Ferien bis Anfang Februar.

Obwohl ich in Österreich bin, melde ich mich aus zwei wichtigen Gründen.

Vorweg viiiiieeelen DANK für eure TREUE in der Unterstützung unserer Waisenkinder mit Schulgeld!!!  (derzeit sind es etwa 180 mit Berufsausbildung)

Einen weiteren Dank an jene Spender und Lions Club Wieselburg, die es ermöglicht haben einen Brunnen für lebensnotwendiges Wasser zu bauen.
Im Anhang findet ihr einige Bilder unter welch schwierigsten Umständen die Leute Wasser aus dem Sumpf verwenden müssen, da es kein anderes gibt. Dafür müssen sie aber oft noch bis zu einer Stunde oder mehr gehen, um schmutziges Wasser zu schöpfen. Es muss natürlich

Heute früh haben sie begonnen mit dem mühsamen Ausgraben des Brunnenschachtes und Anfang Jänner soll es frisches Wasser daraus geben. Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden über den Fortschritt.

Ich frage jetzt so, wie es mir am Herzen liegt: „Wer möchte den Leuten in Uganda gerne noch ein geniales Weihnachtsgeschenk mit einer „Patenschaft“ mit „REINEM WASSER“ aus einem weiteren Brunnen machen!“ (ein Brunnen kostet ca. 7.000,- Euro — elektrisch und manuell zu bedienen)

Für mich wäre es auch ein schönes Weihnachtsgeschenk, wenn ich den Leuten mit eurer Hilfe bzw. Unterstützung weiterhin helfen kann,

Telnr: 0650 4634635,

email: eschagerl@gmail.com

IBAN: AT83 3293 9000 0006 0145

BIC: RLNWATWW939

DANKE und ein herzliches Vergelt´s Gott

Elsa Schagerl

Hier einige Fotos vom derzeitigen Projekt, das vom Verein Brücke nach Uganda (durch ihre Spenden) gesponsert wird:

Bild 1: So mussten sie das Wasser schöpfen, 2: oder so, 3: Wassersucher, 4: Brunnenbau, alles von Hand

 

 

Elsa ist vom 9. bis 30. September 2018 wieder in Uganda

Ihr  erster Bericht vom 15. September 2018:

Liebe Freunde!

Naja, ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass bereits eine Woche vorbei ist und ich mich erst jetzt melde. Es schaut nicht nur so aus aber wir sind hier in Vision sehr beschäftigt alle Gruppen unter „einen Hut“ zu bekommen.
Seit Montag halten wir (Freunde bzw. TeenStar Lehrer aus Uganda und ich) TeenStar Workshops. Heute haben wir die vierte Gruppe mit Ehepaaren und jenen die bald heiraten werden, gestartet. Alle Teilnehmer sind echt interessiert und da macht natürlich die Arbeit Spaß, auch wenn man schwitzt, weil man ja immer wieder zum Kopierer muss.

Bis am Dienstag bin ich noch in Vision und dann geht’s in den noch wärmeren Norden für einen weiteren Workshop mit Studenten und Sozialarbeitern.
Wenn es möglich ist, werden wir noch nach Palabek zum Zentrum des Flüchtlingslagers fahren um auch da einen Workshop in nächster Zukunft zu organisieren.

Auch wenn viel los ist, genieße ich die Zeit in meiner ugandischen Heimat mit vielen lieben alten und neuen Freunden.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Hier einige Fotos von ihrem Einsatz für TeenStar: Bild 1: Müttergruppe bei TeenStar Workshop, 2: Jugendgruppe bei TeenStar Workshop, 3: arbeiten kann mann überall, 4: Die jüngste Teilnehmerin, 5: Wunderbare Blütenpracht in Uganda

Ihr  zweiter Bericht vom 27. September 2018:

Liebe Freunde von Uganda!

Schon wieder sind drei Wochen fast vorbei und es heißt packen. Davor noch einen kurzen Bericht.

Auch die letzte Woche im Norden ist sehr gut gelaufen und ich bin wieder zurück in der Hauptstadt.
Da habe ich noch unsere jungen Burschen, welche hier ihre Berufsausbildung absolvieren, getroffen. Das Wiedersehen nach langer Zeit war eine gelungene Überraschung.
Heute traf ich noch einige Leute um weiteres zu besprechen.
Im Anhang sind noch einige Bilder. Zwei davon möchte ich etwas erklären, da in unserer Gegend im Westen noch in vielen Gebieten echte Wassernot herrscht.
Die Menschen müssen weit gehen um zu Wasser für den Haushalt aus dem Sumpfgebiet zu gelangen. In der Trockenzeit müssen sie ein Loch graben, da der Sumpf fast austrocknet.
Ich sage es jetzt frei heraus, vielleicht und hoffentlich möchte der oder die, diesen Leuten ein Geschenk machen und es ermöglichen,
dass wir einen weiteren Brunnen (ca. € 8.000,–) finanzieren können. Es wäre für sie Weihnachten (Weihnachten kommt bald), Ostern usw. auf einmal ….
Ich kann nicht anders als dies weiterzugeben ….. Es darf sich jeder gern bei mir melden für mehr Infos und ich komme gerne irgendwohin für eine Präsentation – DANKE!

Liebe Grüße und Gottes Segen, bis bald in Österreich
Elsa

Hier einige Fotos: Bild 1: Ohne Worte, 2: Letzte „TeenStar-Gruppe“ im Norden, 3: Schnellster Transport, 4: Was soll man sagen, 5: Spricht für sich

 

 

 

Elsa wieder zurück aus Uganda

Von 6. bis 14. Mai war Elsa in Uganda und hat nach ihrer Ankunft in Österreich wieder einiges zu berichten.

Liebe Freunde!

Wieder einmal ein Update von mir bzw. von Brücke nach Uganda!
Kaum weg und schon wieder da! Das heißt, ich war „leider“ nur für eine aber intensive Woche in Uganda. Wir, ein Mitarbeiter von TeenStar Frankreich und ich, halfen mit organisatorische Belange für TeenStar Uganda neu bzw. umzustrukturieren. Da ich ja Uganda mittlerweile recht gut kenne, konnten wir vieles gut regeln. Mit Gottes Hilfe und Enthusiasmus können wir vorwärts schauen bzw. gehen.

Trotz allen Meetings konnte ich mich persönlich von der Funktion unseres Wasserprojektes (Brunnen) überzeugen. Leider war es nicht möglich ihn zu öffnen wegen „Überschwemmungsgatsch“ und die zuständigen technisch verantwortlichen Lehrer sind in den Trimesterferien. Dies wird aber bei meinem nächsten Besuch nachgeholt.

Ich wollte zwei Schulen besuchen aber dies war aufgrund der Überschwemmung vor zwei Wochen noch immer nicht möglich. Die Kinder haben jetzt Trimesterferien, so kann so weit als möglich (auch finanziell) einiges repariert werden. Es sind zum Teil durch Erdrutsch Mauern eingestürzt und so manche spärliche Klasseneinrichtung litt unter den Wassermengen. Dies ist eine weitere Belastung für diese arme Gegend. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind auch viele landwirtschaftliche Güter in Mitleidenschaft gezogen und viele Menschen sind daher noch näher an der Existenzgrundlage angelangt. Manchmal gibt es zu viel Wasser, dann wieder zu wenig.

Die angehängten Bilder, so denke ich, sprechen teilweise für sich unter welchen schwierigen Umständen diese Menschen leben müssen.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bilder von ihrem Besuch: Bild 1: Armselige Behausung, 2: Schadensbegutachtung nach der Überschwemmung, 3: Mauer unterschwemmt, 4: Viele Erdrutsche, Elsa am neuen Brunnen, Internatszimmer eines Schule

 

 

Nach ca. vier Wochen in Uganda ist Elsa wieder zu Hause in Österreich

Hier ein Mail-Nachricht vom 3. Februar 2018 von zu Hause aus

Liebe Freunde!

Heute früh bin ich wieder gut in Wieselburg gelandet.
Ich möchte euch noch einige Bilder nachsenden, denn ich hatte die Kamera ohne Speicherkarte mit, so musste ich die Bilder zuhause erst vom Handy herunterladen. Wie ich beschrieben habe war ich ganz im Norden und wir besuchten auch ein Flüchtlingscamp. Die Flüchtlinge kommen aus dem Sudan und wohnen unter extremsten ärmlichsten Bedingungen mehr oder weniger mit den Einheimischen. Seit Oktober hat es nicht wirklich geregnet. Die Bäume schauen so aus als wie bei uns im Winter – ohne Blätter. Es dauert noch bis zur Regenzeit.

Wir, ich mit unserem Mitarbeiter aus Holland konnten vieles, vor allem die schulischen Dinge regeln,  so können Dank der Hilfe vieler, wieder über 150 Kinder in die Schule gehen und auch die Erwachsenen sind sehr stolz, dass sie auch „Studenten“ sind. Sie haben gefragt, ob sie eine Uniform (T-shirt mit Aufdruck) bekommen könnten – das muss man sich mal vorstellen.

Auch das „Brunnengraben“ für die Oberstufenschule konnte schon gestartet werden. Leider hatte der Vorarbeiter eine schwere Malaria und war im Krankenhaus. Aber es geht bereits weiter. Der Brunnen wird „händisch“ gegraben – so ca. 10 m tief.

Einmal mehr bin ich mir Gottes Schutz und Segen gewusst, denn wir waren viel mit dem Auto unterwegs und es war nicht immer ganz einfach sowie auch die anderen Sachen.

So bin ich nach ca. 4 Wochen wieder zurück und überlege schon was wir wie das nächste Mal am besten machen.

Danke, liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Noch einige Bilder von diesem Aufenthalt: Bild 1: Extreme Trockenheit, 2: Wohnhaus, 3: Einheimische und Flüchtlinge aus dem Sudan nebeneinander, 4: Autofelge dient als Kirchenglocke, 5: Messe – Baum dient als Kirche, 6: Brunnen wird händisch gegraben, 7: Transportmöglichkeit (zum Vergrößern die Bilder anklicken)

 

Elsa ist vom 8. Jänner bis 3. Februar 2018 wieder in Uganda

1. Mail-Nachricht vom 11. Jänner 2018

Liebe Freunde im angenehm kühlen Norden!

Ja richtig – im angenehm kühlen Norden. Im Moment beneide ich euch um die „kühlen“ Temperaturen. Wir schwitzen bei teilweise etwas mehr als 30° und ein bisschen schwül.

Genug gejammert, soweit ist alles bestens und wir arbeiten fleißig beim Seminar. Es ist schön zu sehen mit welcher Begeisterung die Leute bei der Arbeit sind. Am Sonntag geht es weiter in unsere Gegend. Bin schon neugierig was mich dort in den Schulen erwartet.

Außer heiß ist es auch sehr trocken und alles wird/ist braun und dass noch ein paar Wochen bis die Regenzeit mit dem ersehnten Regen kommt.

Es hat etwas gedauert, dass ich mich melde aber in dieser Gegend (nördlich von der Hauptstadt) mag mein Internet nicht wirklich.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder vom derzeitigen Aufenthalt: Titel Bild 1: Glücklich, wer schon einen Brunnen hat, Bild 2: 1 Monat alt und schon Teenstar, 3: Großteil der Teenstar-Gruppe

 

2. Mail-Nachricht vom 17. Jänner 2018

Hallo ihr Alle!

Nun sind es schon wieder 10 Tage, wie doch die Zeit rast. Mir kommt es grad vor als gestern und schon so viel erledigt. Einmal mehr darf ich feststellen wie wahr Gottes Worte sind: Vertraue dem Herrn, denn er macht es richtig! Immer wieder darf ich das erfahren und dafür bin ich sehr dankbar.
Seit Montag bin ich wieder in unserer Gegend um die schulischen Organisationen zu erledigen. Wir haben einige Kinder besucht, welche absolut nie eine Chance hätten eine Schule zu besuchen, daher werden sie im Internat sein, damit sie ordentlich lernen können und die Großmütter bzw. Mutter sind dankbar dafür. Sie sind nicht in der Lage auch nur eine Kleinigkeit beizusteuern.
Falls jemand gerne Deus persönlich unter seine Obhut nehmen möchte, ich würde mich sehr freuen. Deus ist ca. 8 Jahre alt und seine Mutter hatte Kinderlähmung, welche nicht erkannt wurde und auch nicht behandelt werden konnte. Sie wurde „unfreiwillig“ schwanger. Sie ist nicht in der Lage zu arbeiten auf Grund ihrer körperlichen und teilweise auch psychischen Erkrankung.

Die beiden Schwestern haben sich sehr gefreut als sie hörten, dass sie in die Schule und ins Internat dürfen, und das mit ca. 7 und 9 Jahren.

Ich war mit Sander viel unterwegs, wir hatten auch ein Treffen mit den Schuldirektoren um alles Organisatorische und auch den Ablauf mit dem Schulgeld zu klären um jegliche Missverständnisse von vornherein auszuräumen. Es war sehr gut und sie sind froh darüber.

Es gab auch ein Treffen mit dem Lehrer der Erwachsenenbildung. Die Leute freuen sich schon auf das zweite Jahr und wollen unbedingt eine Schulkleidung, denn sie wollen herzeigen, dass sie zur Schule gehen – finde ich vorbildlich! Eventuell beginnt heuer auch eine neue 1. Klasse für Erwachsene, wie werden sehen, wie groß das Interesse ist.

Bügeln wie zu „Großmutters Zeiten“ wenn drei Tage kein Strom da ist weil ein Verbindung durchgebrannt ist.

Nun habe ich einiges erzählt, was sich so tut und ich packe wieder den Koffer, denn morgen geht’s zurück nach Kampala und dann nach Norden.

Bis dahin liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bild 1:Bügeln wenn kein Strom da ist, 2:Deus mit seiner behinderten Mutter, 3:Kinder in den Ferien,
4:wunderschöne Landschaft, 5:Schwestern von Deus mit Großmutter

 

 

Elsa ist wieder einmal für drei Wochen in Uganda.

Nachfolgend eine Mail vom 13. Mai 2017

Liebe Freunde von Uganda!

Es ist wird Zeit, dass ich mich aus Uganda melde. Das Flugzeug hat diesmal einen Abstecher nach Rom gemacht. Wir sind trotzdem „fast“ pünktlich gelandet (1 Std. weniger lang warten in Addis Ababa).

Ich bin nun schon wieder den dritten Tag da und voll im Geschehen. Derzeit bin ich noch in der Nähe von Jinja, nächste Woche geht es weiter nach Westen in unsere Gegend.

Gleich nach der Ankunft hat der erste Kurs angefangen und die Leute sind voll dabei. Patrick vom letzten Kurs im Jänner hat bereits einen eigenen Kurs mit Burschen in der Schule gestartet.

Heute war ich mit einer Schweizerin kurz in Jinja und dabei haben wir die beiden armen Fischerdörfer gesehen. Wir hatten eine angenehme natürliche Dusche von der Bootsfahrt – war herrlich bei diesen schwülen Temperaturen.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Und hier einige Bilder, die Elsa mitgeschickt hat: B1: Fischerdorf, B2: Silberfische trocknen, B3: TeenSTAR Burschen, B4: TeenSTAR Seminar in Kikondo, B4: Tochter einer Teilnehmerin

 

 

Erwachsenenbildung

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass der Unterricht für Erwachsene nun definitiv Ende Jänner 2017 beginnt und wir  mit mindestens 40 Personen rechnen.

Teen STAR

Ebenso freut es uns, dass wir auch einen Ausbildungskurs für Lehrer mit unterstützen können. Diese Lehrer werden in verschiedenen Schulen Teen STAR (www.teenstar.at) unterrichten, damit die Kinder ihre Persönlichkeit stärken und besser entfalten können.

 

Vom 5. bis 19. November 2016 war Elsa wieder einmal für zwei Wochen in Uganda.

Nachfolgend eine Mail vom 15. November 2016

Hallo aus dem verregneten Uganda!

Naja in Österreich wird es ja auch kälter und hoffentlich bald etwas Schnee geben.

Nachdem es jetzt draußen wie aus vollen Kannen schüttet nehme ich Gelegenheit um mich mal wieder zu melden, was so los ist. Nachdem wir für einige Zeit für Teenstar sehr erfolgreich unterwegs waren und die Leute dafür gewinnen und motivieren konnten bin ich jetzt für unser Schulprojekt unterwegs. Wir konnten gestern und heute alle Schulen besuchen und redeten mit den Direktoren und Schülern, welche noch nicht in den Ferien sind. Denn hier gehen die Kinder nach Hause sobald sie die Prüfungen haben und holen später die Zeugnisse.

ohne-worte

park-view-school

Manche Schulen sind wirklich arm und bemühen sich trotzdem mit ganzer Kraft den Kindern Wissen zu vermitteln. Wir haben Geschichten gehört über Kinder für welche wir Schulgeld bezahlen, zB. Ein Mädchen mit 10 Jahren wurde nach einem halben Jahr wieder aus der Schule genommen, damit sie den Haushalt für 10 Personen organisiert und auch macht. Ein Lehrer hat das mitbekommen und gefragt ob wir das Mädchen unterstützen würden. So kann sie jetzt in die Schule gehen und ist statt in der 5. Klasse erst in der 1. VS. Vielleicht gibt es extra Unterricht, damit sie eine Klasse aufholen kann. Naja, ich musste eine der vielen „………“ Geschichten loswerden.

 

 

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Das Mädchen ist mit mir und dem Lehrer, der sie in die Schule geholt hat, auf dem Bild. Der Lehrer hat selber eine ähnliche Geschichte. Die Kinder und ich haben auch jede Menge Spaß miteinander, wie man sieht.

 

 

 

 

Wir hatten jetzt auch noch ein Gespräch wegen der Erwachsenenbildung und sie nimmt Formen an und wird definitiv Ende Jänner nach der Haupternte starten. Also gute Nachrichten aus dem Süden.

ganz-liebe

Ein paar Tage noch, dann kann ich schon wieder persönlich darüber berichten.

Liebe Grüße und Gottes Segen, ohne den wir das nicht machen könnten.

Elsa

 

Faszinierende Reise in andere Welt,

war der Titel in der NÖN (Niederösterreich Nachrichten) von Emilia Heigl – vom 23. 8. 2016

Sara Kaltenbrunner verbrachte vier Wochen in Uganda, und lernte dort Sonnen- und Schattenseiten des Landes kennen.

WIESELBURG, UGANDA

Für die 16-jährige Wieselburgerin Sarah Kaltenbrunner waren die heurigen Sommerferien ganz besondere. Sie verbrachte vier Wochen in Uganda, wo sie freiwillig in einem Kindergarten und in einer Volksschule arbeitete. Elsa Schagerl, die sich schon seit vielen Jahren für Kinder in Uganda engagiert, brachte sie auf die Idee und half ihr, alles zu organisieren. Am Anfang war sie noch sehr unsicher, immerhin handelte es sich um eine Reise ins vollkommen Unbekannte, doch rückblickend war es eindeutig die richtige Entscheidung.

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Nicholas Katungye, Sunday Donozio, Sarah Kaltenbrunner, Philio Katungye, Medelon Salari (von links) und der kleine Daniel bei ihrem Ausflug zum Queen Elisabeth National Park. Die wunderschöne Landschaft war etwas ganz Besonderes für die Schülerin aus Wieselburg.

 

 

Uganda ist bekannt als grüne Perle Afrikas

„Die Landschaft in Uganda ist unglaublich schön. Vor allem die unendliche Weite des Queen Elisabeth Nationalparks verschlägt einem die Sprache“, schwärmt Sarah. Sander Kesseler kümmerte sich vor Ort sehr gut um die Wieselburgerin und die zwei Holländerinnen, die wie Sarah als freiwillige Helferinnen in Uganda waren. Er ermöglichte den Europäerinnen Einblicke in die fremde Kultur, die sie sonst nicht so schnell zu sehen bekommen hätten.

Da der Nationalpark nur zehn Kilometer von ihrem Standort entfernt war, fuhren Sarah und die anderen ziemlich oft durch den Park und konnten extrem viele Tiere sehen. „Elefanten gehen zehn Meter vor dir über die Straße und Affen sitzen überall herum. Auch Löwen waren gleich neben uns“, erinnert sich die Schülerin aus Wieselburg. Bei einer Bootsfahrt über den Lake George sahen die Europäerinnen eine Menge Nilpferde beim Baden, ein kleines Krokodil und sehr viele Elefanten – sogar mit Zwillingsbabys.

Die drei Mädels arbeiteten unentgeltlich in einem Kindergarten und einer Volksschule. Weil die Regierung in Uganda nichts in Bildung investiert, sind Schulen und auch Kindergärten immer privat. Somit muss für jedes Kind Schulgeld bezahlt werden. Sehr viele Kinder gehen nicht in die Schule, da das Geld nicht reicht. „Wie bei uns gibt es zwar auch einen Direktor und Lehrer, jedoch werden Klassen von 90 Schülern meistens von nur zwei Lehrern unterrichtet“, schildert Kaltenbrunner.

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Auch eine Reise zum Äquator durfte nicht fehlen. Sarah Kaltenbrunner (Mitte) und die beiden Mädchen aus den Niederlanden Medelon Salari und Loeka Schaars lernten sich in Uganda kennen, wo sie gemeinsam in einem Kindergarten und einer Volksschule arbeiteten.

 

 

Auch im Kindergarten sitzen die Kinder auf Schulbänken und müssen von der Tafel abschreiben. Die Kinder lernen von Anfang an Englisch, die Lehrersind jedoch nicht so gut ausgebildet und bauen oft gravierende Vokabel- und Grammatik Fehler ein.

Schon in den jüngsten Klassen herrscht extremer Respekt. „Da sitzen 90 Kinder im Alter von drei bis fünf in einem Raum und es ist immer ganz leise, keiner macht einen Mucks“, beschreibt die Wieselburgerin. Auf der anderen Seite sei der Unterricht jedoch recht lebendig. Mit den Kleinen werde sehr viel gesungen und gereimt. Auch den Sportunterricht behält Sarah als toll in Erinnerung: „240 Kinder mit sechs Lehrern. Alle tanzen, singen und hüpfen auf einer riesigen Wiese. Wir haben Luftballons mitgebracht. Da haben sich die Kinder so gefreut – das ist unbeschreiblich.“

Außerhalb des Turnunterrichts verbesserten Sarah und die beiden Holländerinnen Hefte, schrieben an die Tafel, erklärten den älteren Kindern ein bisschen was in Mathe und halfen, wo sie konnten. „Es ist ganz wichtig bei der Bildung anzusetzen und zu investieren. Man muss die Menschen unterstützen um eine bessere Zukunft für die neue Generation zu schaffen“, ist sich Sarah sicher.

 

Wenig Bildung sorgt für viele Probleme

Durch zu wenig Bildung entstehen große gesundheitliche Probleme. Da die meisten Menschen zu wenig über Verhütung aufgeklärt sind, gibt es sehr viele HIV positive Menschen – auch Kinder, die bereits bei der Geburt von der Mutter infiziert wurden. Ein Sozialsystem wie in Österreich ist nicht vorhanden. „Wenn die Menschen bei einem Notfall den Krankenwagen rufen, jedoch nicht genug Geld haben, nimmt er sie gar nicht erst mit und sie müssen möglicherweise sterben“, ist Sarah entsetzt. Auch Tabletten sind oft zu teuer und Menschen sterben an relativ harmlosen Krankheiten. „Mir ist wieder bewusst geworden, wie glücklich wir uns in Österreich schätzen können, mit all dem, was wir haben.“

Trotz all der Probleme könne man viel von diesen Menschen lernen. „Sie sind so dankbar, herzlich und zufrieden mit dem, was sie besitzen“, erzählt die junge Wieselburgerin. Die vier Wochen waren für sie ein unvergessliches Erlebnis und sie werde ihre neu gewonnenen Freunde in Uganda bestimmt wieder einmal besuchen.

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Die Arbeit mit Kindern ist für die 16-jährige Sarah Kaltenbrunner etwas ganz besonderes. Die kleine Christin fühlt sich mit ihr sichtlich wohl.