Neuigkeiten

Elsa ist wieder zurück aus Uganda und schrieb am 27. September 2019 folgende E-Mail von Zuhause

Liebe Freunde!

Nach nun viereinhalb Wochen bin ich wieder (fast) zurück in Wieselburg. Naja, meine Gedanken sind halt viel bei unseren Schützlingen in Uganda.
Einmal mehr bin ich dankbar, dass wir (Maria Dir. von Unique High School und ich) wieder vieles bewältigen konnten. Wie schon gesagt, das Wasserprojekt ist übergeben und wo immer wir Leute von dort getroffen haben, kamen sie auf uns zu und bedankten sich und zeigten uns ihre Freude und wie glücklich sie sind. (Der Hahn hat gut geschmeckt)

Die Gartenarbeit in der Schule hat auch wieder intensiver begonnen, da ja das dritte Semester gestartet hat. Alle Schüler sind wieder in der Schule und gehen dem Jahresabschluss entgegen.

Der Schulrohbau ist im letzten Bauabschnitt vor dem Dachstuhl. Wenn dieser drauf ist, wird das Gebäude auch ohne Fenster gleich benutzt.

Maria und ich sind schon fleißig am Überlegen, wie wir das neue Schuljahr mit der integrierten Berufsausbildung (Fachrichtung Landwirtschaft, Tischlerei und Schneiderei als Anfang) aufbauen.
Falls jemand dazu Ideen, Fragen oder Beiträge hat, bitte bei mir melden, DANKE!

Der Reiseplan ist soweit fertig und wird demnächst an alle geschickt, um die Urlaubsgestaltung für nächstes Jahr zu erleichtern. Wir würden uns freuen, wenn die Rundreise (Englisch/Deutsche-meine Wenigkeit – Reiseleitung) durch Uganda zustande kommen würde.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen

Elsa

Einige Bilder dazu: Bild 1: Eine immer fleißige Frauengruppe, 2: In einem Kinderheim, 3: Ein kleiner Teil vom Basar in Kampala von oben, 4: Zuckerrohr als Snak, 5: Twinlake ein schönes Reiseziel

Zur Erinnerung:
Am Freitag, dem 8. November 2019 findet um 19:00 Uhr ein Informationsabend im Gasthaus Plank, in Bodensdorf, Wieselburg – Land mit einer PowerPoint Präsentation über unsere Projekte in Uganda statt.

 

 

 

 

 

Am 16. September 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde

Im kühler werdenden Norden. Zwei Wochen sind schon wieder vorbei seit meiner letzten Nachricht.
Leider mussten wir das Kräuterseminar absagen. Es gab Probleme mit dem Referenten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, so wird es im Mai 2020 stattfinden.

Kommende Woche werden noch die restlichen Schulen besucht und Schulgeld bezahlt. Der Unterricht für das dritte Trimester beginnt ja morgen. Wir werden sehen, wie weit die Leute unsere Tipps zur Selbsthilfe (Anbau von Gemüse zur Selbstversorgung) annahmen um das Schulgeld niedrig zu halten.

Schulbau: Noch ein paar Ziegelreihen, dann kommt der Dachstuhl an die Reihe und die Klasse kann genützt werden.

Ich freue mich, dass wir heute Nachmittag offiziell unser Brunnenprojekt übergeben konnten. Die Freude war groß, wie man sieht. Viiiieeeelen Dank und Gottes Segen von den Leuten, dass sie nun trinkbares Wasser haben. Einige haben auch das kontaminierte Wasser (mit entsprechenden Verdauungsproblemen) getrunken.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie man sich über eine simple Schaumstoffmatratze, wie Emanuelina mit Mama und Urgroßmutter, freuen kann. Das Mädchen und ihre Mama haben noch nie auf einer Matratze geschlafen. Sie werden sie miteinander teilen.

Noch eine Ankündigung zum Vormerken:
Freitag, den 8. November 2019 um 19:00 Uhr findet ein Informationsabend im Gasthaus Plank in Bodensdorf, Wieselburg – Land mit PowerPoint Präsentation über unsere Projekte in Uganda statt.

Wir planen auch eine Rundreise mit einer Reisegruppe aus interessierten Personen aus Österreich: (Safariparks) durch Uganda und natürlich einen Besuch unseres Projektgebietes – wie Schulbesuch, Wasserprojekt mit Möglichkeit selbst mit Kanister Wasser zu holen usw.. Es gibt einen kurzen Reise-Überblick. Die Reise ist für Juli/August 2020 für ca. 12 Tage geplant.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Dazu wieder einige Impressionen: Bild 1: Wasserübergabe nach der Fertigstellung, 2: Einen Hahn als Dankeschön, 3: Betonkranz betonieren, 4: ECV-Unterricht, 5: Mit Emanueline, 6: Bei David in the Cave ein paar Tagen im Quartier (Romantik pur)

 

 

 

 

 

 

 

Elsa ist seit 26 August 2019 wieder in Uganda und schrieb am 31. August folgende E-Mail

Liebe Freunde!

Eine Woche hier ist schon fast wieder vorbei und Zeit mich zu einmal melden.
Die klimatische Umstellung war kein Problem im Vergleich zu Österreich, denn hier ist es im Moment kühler, durchschnittlich 25°.

Direktorin Maria und ich waren schon sehr fleißig und haben einiges besichtigt, wie:
einige Schulzeugnisse, Schulbau/Schulgarten und Wasserprojekt.
Ich kann nur sagen es läuft soweit alles zur Zufriedenheit weiter. Kommende Woche wird ein Kräuterseminar organisiert zur Malariaprävention und anderer Krankheiten. Damit wird den Leuten vor Ort geholfen werden um weitgehend Krankheiten zu vermeiden und Arztkosten zu sparen – dient auch zur Nachhaltigkeit. Die Leute werden geschult, wie sie die Kräuter richtig ernten, trocknen und weiterverarbeiten, eventuell auch zum Verkauf. Dies würde ein Einkommen für sie bedeuten. Ich bin schon sehr gespannt was ich davon lernen und nach Österreich mitnehmen kann.

Schulbau: Demnächst soll mit dem Dachstuhl für das Schulgebäude begonnen werden. Eventuell können sie noch während des dritten Trimesters in die Schule übersiedeln. Das heißt nicht, dass das Gebäude fertig ist, zumindest haben sie ein Dach über dem Kopf. Wir werden sehen wann es fertig gestellt werden kann.

Der Schulgarten ist fast abgeerntet, nur ein paar Krautköpfe, Brokkoli und Zwiebeln sind noch da. Der Garten wird schon für die nächste Bepflanzung vorbereitet.

Wasserprojekt: Gut Ding braucht Weile, sagen wir. Das heißt, es ist nicht einfach in diesem Graben. Wenn es sehr stark regnet muss gewartet werden, denn der Lehm ist sehr rutschig und gefährlich. Vielleicht schaffen sie die Fertigstellung in der Zeit, in der ich hier bin. Viele Leute, vor allem Kinder, müssen bis zu 10 km für einen Kanister Wasser gehen.

Soweit das neueste aus Uganda und all jenen die mit Schulanfang zu tun haben einen Guten Start ins neue Schuljahr

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Auch wieder ein paar Bilder sind zu bestaunen: Bild 1: Fortschritt beim Schulbau – wird von der Direktorin Maria erklärt, 2: Besserer Überblick von da oben, 3: Fortschritt beim Wasserprojekt – Bassin mit gereinigtem Wasser, 4: Schulgarten, 5: ohne Schuhe geht sich´s leichter

 

 

 

Liebe Freunde und Interessierte! (16. August 2019)

Nach zwei Monaten in Österreich möchte ich euch wissen lassen, dass trotzdem einiges in Uganda geschieht.
Unsere Kinder gehen „brav“ zur Schule und haben bald wieder Semesterferien. Deshalb fliege ich demnächst wieder nach Uganda.
Ein weiteres Wasserprojekt ist im entstehen und ich hoffe, dass es zur Besichtigung fertig ist, wenn ich vor Ort bin. Diesmal wurde kein Brunnen gegraben, sondern eine „Quelle“ gefasst und durch Sandfilterreinigung trinkbar vorbereitet.
Auch der Schulbau geht voran. Zurzeit wird am Rohbau gearbeitet und die Studenten werden in den Ferien fleißig mithelfen um die Kosten niedriger zu halten. Vielleicht schaffen sie und wir es (finanziell), dass sie im nächsten Schuljahr (Februar 2020) bereits ein Dach über dem Kopf haben und nicht mehr im Freien bei Sonne und Regen unterrichtet werden müssen.

Auch das erweiterte Berufsbildende Schulprojekt wächst zusehends und ist weiter unten erläutert.

Das sind vorerst die neuesten Nachrichten bis das nächste E-Mail direkt aus Uganda kommt.

Bis dahin liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bilder für die Wasserversorgung bzw. -aufbereitung

Schulbau: Bild 1: Die Grundfestung wird händisch gegraben! 2 u. 3: Mauern der Grundfestung, 4: Aufmauern des Rohbaues mit selbst gemachten Lehmziegeln, 5 u. 6 Gerüstaufbau

 

Erster Schritt im erweiterten Schulprojekt in der Oberstufe zum Berufsbildenden Schulwesen Fachrichtung Landwirtschaft und Gartenbau:

Alles beginnt mit einem ersten Schritt, so auch in Uganda. Neben dem Ausbau der Schulgebäude beginnt für die StudentInnen bereits der praktische Unterricht in der Landwirtschaft im schuleigenen Garten.

Dies hat zwei Vorteile: Einerseits lernen die Schüler landwirtschaftliche Nutzung und andererseits werden die Produkte zur Versorgung der StudentInnen verwendet.

Die Verwendung des Gemüses aus dem eigenen Garten hilft auch die Schulkosten niedriger zu halten und dadurch haben auch SchülerInnen aus armen Familien größere Chancen die Schule zu absolvieren.

Mit diesem Projekt wird auf Nachhaltigkeit hin gearbeitet.

 

Hier lernen die StudentInnen die Vorgänge vom Aussäen bis zum Ernten.

Bild 1 u. 2: Direktorin Madam Maria beim Erklären der Aussaat zum Vorziehen der Pflanzen, 3 u. 4: Vorbereitung zum Pflanzen, 5: Aussäen der Karottensamen, 6: Pflanzmarkierung, 7: Gras als Sonnenschutz gegen Austrocknung, 8: Karotten, 9: Weißkraut, 10: Matokeblätter (Kochbananenblätter) ebenso als Schutz gegen Austrocknung des Kompostes.

 

 

 

Elsa ist wieder zurück aus Uganda und schrieb am 29. Mai 2019 folgende E-Mail von Zuhause

Liebe Freunde!

Fünf Wochen scheinen eine lange Zeit zu sein aber wie im Flug waren sie vorbei und ich bin wieder zurück in Wieselburg. Ich konnte alles noch zeitgerecht zu Schulbeginn regeln, so dass die Kinder in den zweiten Term starten können. Die neue Schule freut sich über unsere Unterstützung und nimmt die „Bedingungen“ an, dass sie gemeinsam mit den Leuten aus der Umgebung versuchen, so viele Kinder wie möglich in die Schule zu schicken.

Sobald ich die ersten Fotos von den Bauabschnitten der neuen Klassenräume für die „High School“ bekomme, schicke ich sie weiter – der Bürokratismus braucht seine Zeit.

Für jene, welche in der Nähe wohnen noch einmal die Erinnerung an unsere Veranstaltung am 4. Juni 2019 um 19h im Babenbergerhof in Ybbs/Donau.

Bis bald mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Dazu wieder ein paar Bilder: Bild 1: Eine Frauengruppe beim Herstellen von „Baskets“, 2: Privater Hausbau in Uganda, 3: Ohne Worte

 

 

 

Am 26. Mai 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Bevor es wieder ans Koffer packen geht, noch einige Informationen und Bilder.

Es waren echt intensive Wochen hier, zuerst einmal einige Besuche bei den ärmsten der Armen. So haben wir ein weiteres Kind einer behinderten Frau, welche unfreiwillig Mutter wurde, aufgenommen – Emanuela. Sie ist drei Jahre alt und darf jetzt in den zweiten Term im Kindergarten einsteigen.
Emanuela beginnt in einer Schule, welche knapp vor einem finanziellen Kollaps steht. Nach einigem Überlegen kamen Maria (Direktorin von High School) und ich zu der Überzeugung, dass wir diese Schule unbedingt unterstützen sollten. Sie liegt abseits und für die Kinder ist die nächste Schule zu weit und die Eltern sind nicht in der Lage das Schulgeld von drei Euro im Monat zu begleichen. Wie in der anderen Schule wollen wir die Eltern mit einbeziehen und wir unterstützen die Lehrergehälter, damit diese bleiben. Der Leitung ist es zeitweise nicht möglich, die Lehrer monatlich mit ca. 40 € zu bezahlen. So suchen sie sich andere Schulen, usw.

Viel Zeit verbrachten wir mit Gesprächen wie wir das Projekt der Landwirtschaft voranbringen können. Manche Schüler arbeiten ihr Schulgeld in den Ferien ab und betreuen den Garten. Neben Gemüse zur Selbsterhaltung werden auch Kräuter wie z.B.: Artemesia und andere angebaut, welche in Form von Tee zur Vorbeugung gegen Malaria und anderes getrunken werden kann.

Vor ein paar Tagen war der Bauleiter da und wir konnten mit der Vermessung des Grundstückes beginnen. So wird demnächst mit dem Bau der drei neuen Klassenzimmer in der (High School) begonnen. Planung und behördliche Wege brauchen eben ihre Zeit.

Vielleicht schaffen wir es morgen noch die Gegend für unser nächstes Wasserprojekt zu besuchen.

Dank der Hilfe Gottes und Dank der Unterstützung vieler ist es möglich vielen Menschen, vor allem Kindern Hoffnung zu geben für Perspektiven und einen Blick vorwärts in die Zukunft. Nachhaltigkeit ist uns (Verein Brücke nach Uganda und Maria) ein vorrangiges Anliegen.

Wie immer freuen wir uns über weiteres Interesse und Unterstützung unserer Schützlinge und sage schon mal DANKE und Vergelt´s Gott im Voraus!
Bald gibt es nicht nur die neuen Bilder in der Homepage, sondern auch die entsprechenden Filme dazu – nach meiner Rückkehr nach Österreich.

Einladung: Wer bald mehr über unsere Arbeit hier im Westen von Uganda wissen möchte, ist herzlichst zu unserem Vortrag in Ybbs/Donau am 4. Juni 2019 um 19 Uhr im Babenbergerhof eingeladen. Mein Mann und ich freuen uns über eure Teilnahme!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder dazu: Bild 1: Baugrund-Vermessung, 2: Emanuela mit ihrer Mama, 3: Lehm-Vorbereitung zum Ziegelfertigen, 4: Elsa mit Emanuela, 5: Neue Schule

 

 

 

Am 7. März 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Eigentlich weiß ich gar nicht so wirklich wo ich anfangen soll zu berichten, da sich soviel ereignet.

Also einen kleinen Einblick und der Reihe nach. Als erstes haben wir mal die Schulzeugnisse kontrolliert und weiteres Vorgehen besprochen.
Die Direktorin und ich haben zwei Frauengruppen besucht, welche um Unterstützung zur Selbsterhaltung gebeten haben. Dabei haben wir eine gesundheitlich eingeschränkte Frau kennen gelernt, welche nur mit Hilfe in der Lage ist, ihr Kind zu versorgen geschweige denn, das Schulgeld zu bezahlen. Da konnte ich nicht anders als es in unser Programm aufzunehmen damit es eine Chance hat.

Dazwischen haben wir das landwirtschaftliche Projekt mit den Schülern gestartet – Samen ausgesät und das Grundstück eingezäunt, damit das Gemüse „dort“ wächst wo es gesät bzw. gesetzt wurde.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen, dass wir überlegen vorerst einen (fliegenden) Lehrer anzustellen, welcher flexibel ist und die verschiedenen Gruppen vor allem Frauen, ein bis zwei Mal in der Woche unterrichtet. Immer wieder fragen Frauen, ob es auch in ihrer Gegend möglich wäre Lesen und Schreiben zu lernen. Dies kann ein angestellter Schullehrer einfach nicht bewältigen.
Manchmal raucht uns der Kopf, wie wir das alles unter einen (finanziellen) Hut bringen. Aber Dank der Hilfe vieler wird hoffentlich vieles möglich sein.
Vor allem ist uns Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Wie die Direktorin und ich es im Moment sehen, sind wir auf einem guten Weg. Die Leute wollen etwas tun, um selbst das Schulgeld zu bezahlen aber oft fehlen ihnen die Möglichkeiten und die Ideen.

Soweit einmal die Infos zum neuesten Stand der Dinge. Sollte jemand mehr Details wissen wollen, bitte meldet euch bei mir unter eschagerl@gmail.com. Ich freue mich über Interesse.

Vielen Dank und liebe Grüße
Elsa

Wieder ein paar Bilder: Bild 1: Eine lernbereite Frauengruppe, 2: Hilfe beim Einzäunen des Gemüsegartens, 3: Gemüsesamen – Aussaat, 4: Erste Erfolge nach nur 4 Tagen, 5: neugieriger Kinderblick

 

 

 

 

 

 

Elsa ist derzeit in Uganda und schrieb folgende E-Mail am 28. April 2019

Liebe Freunde!

Nun bin ich schon wieder einige Tage hier in meiner zweiten Heimat und so einiges ist bereits erledigt wie der Besuch der Schulen. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Kinder trotz aller Schwierigkeiten gerne in die Schule gehen.
Unser neues Projekt werden wir erst nächste Woche besuchen, wenn es möglich ist dorthin zu gelangen. Kurz vorher darf es nicht geregnet haben, sonst können wir den Berg nicht mit dem Auto erklimmen.

Am Montag früh starten wir mit den jungen Burschen das landwirtschaftliche Projekt, das heißt das Anlegen eines Pflanzbereiches und das Aussetzen der Pflanzen. Ich bin schon gespannt auf die Unterschiede zu Österreich. Direktorin Maria, die Studenten und Ich freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und hoffentlich auf guten Erfolg. Damit sollen die Schüler landwirtschaftliches Wissen erwerben und gleichzeitig die Schule mit Gemüse zur Versorgung unterstützen.

Soweit mal die Neuigkeiten der ersten Tage hier im regnerischen (Pflanzzeit) Uganda

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder von den letzten Tagen: Bild 1: Süßkartoffelernte, 2: Bohnenernte, 3: die neuen Toilettanlagen, 4: Bauplatz für neues Schulgebäude, 4: einfach lieb

 

 

Termine!  Termine!   Termine!

Vorträge über die Arbeit von Brücke nach Uganda:

23. März 2019, 13:00 Uhr in 4890 Weißenkirchen im Attergau, Ziegelstadl 8

29. März 2019, 19:00 Uhr in 3282 St. Georgen/Leys im Gasthaus Hueber

4. Juni 2019, 19:00 Uhr in 3370 Ybbs/Donau im Babenbergerhof

Wir freuen uns auf euren Besuch,

Elsa und Josef Schagerl

 

 

 

 

Am 9. März 2019 schrieb Elsa folgendes von zu Hause aus Österreich

Liebe Freunde!

Da ich seit kurzem wieder in Wieselburg bin, teile ich noch ein paar Eindrücke von meiner Reise mit euch. Wie ich schon erwähnt habe, laufen unsere Schulprogramme gut.
Wie alles Neue braucht auch das neue Schulprojekt Zeit zum Wachsen. Bei unserem zweiten Besuch konnten wir die Leute ermutigen, Möglichkeiten zu finden, dass möglich viele Kinder in die Schule gehen können. Nach einigen Tagen kam die Nachricht, dass bereits ca. 100 Kinder in der Schule sind. Das hat mich sehr gefreut.

Ebenso haben auch die Erwachsenen ein weiteres Mal gefragt, wann sie mit dem Unterricht beginnen können. Darauf musste ich mit: „Hoffentlich bald“ antworten. Die Lehrer für die Kinder würden dies mit einer kleinen Aufstockung ihres schmalen Gehaltes übernehmen. Mich beschäftigt nach wie vor die hohe Anzahl (80 – 90 %) von Analphabeten in der Gegend.

Nun, ich bin wieder gut gelandet und freue mich schon wieder auf das nächste Mal meine Kinder zu besuchen.

Die Bilder im Anhang sind alle aus dieser abgelegenen Gegend!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen

Elsa

Ein paar Eindrücke aus dieser Gegend wie sie wohnen und leben

 

 

 

 

Am 3. März 2019 schrieb Elsa folgende E-Mail aus Uganda

Liebe Freunde!

Wenigstens einmal sollte ich mich in der kurzen Zeit, in der ich hier bin, bei euch melden was sich getan hat bzw. tut.
Nun, wir haben alle Schulen besucht und alles läuft gut. In jeder Schule waren wir herzlich willkommen – verständlich, wenn wir Dank Gottes und eurer Hilfe so viele Kinder unterstützen können.

Auch unser jüngstes Projekt – eine neue Schule in einer dermaßen abgelegenen Gegend, wo wir bereits einen Brunnen übergeben haben. Es ist eine Freude zu sehen, wie sich die Kinder mit den Eltern (Müttern) und Lehrer freuen, dass sie jetzt eine Schule haben.
Für den Beginn haben sie mit einer Gruppe Kindergarten für die Kleinen und einer Gruppe für die älteren Kinder (in einem Jahr alle drei Kindergartenjahre) begonnen, um nächstes Jahr mit der Volksschule beginnen zu können. Der Kindergarten ist Voraussetzung für den Schulbeginn und ist sehr schulähnlich aufgebaut.

Die Erziehungsberechtigten bzw. Verantwortlichen der Gegend haben in kürzester Zeit ein „einfaches“ Schulgebäude aufgebaut, um rechtzeitig mit dem Unterricht beginnen zu können.
Ich denke, die Bilder sprechen für sich.

Die Antwort auf meine Frage, wie viele Leute in dieser einsamen Gegend nicht Lesen und Schreiben können, war: „zwischen 80 und 90 Prozent“. Das ist für mich einfach unvorstellbar. Liebend gerne würden mein Mitarbeiter vor Ort und ich auch eine Schule für Erwachsene aufbauen.
Wir haben eine Einführung mit dem Lehrer für Erwachsenenbildung gegeben, um herauszufinden ob entsprechendes Interesse besteht. Die Anfrage und der Wunsch danach ist sehr groß. Aber gut Ding braucht Weile und Schritt für Schritt!

Heute konnte ich mich noch über die zufriedenstellende Arbeit der neuen Waschräumlichkeiten und der Entstehung der WC-Anlage in der High School überzeugen. Die Schülerinnen waren voll des Dankes! Dies möchte ich gerne weitergeben – ein herzliches Vergelt´s Gott!!!!!

Soweit konnte ich alles erledigen was ich mir vorgenommen habe in der kurzen Zeit meines Hierseins. Nun geht es wieder zurück in die Hauptstadt und bald wieder zum Flughafen.

Entsprechende Filme und weitere Bilder zu den Erlebnissen gibt es bald nachdem ich zurück bin (8. März) in der Homepage – brueckenachuganda.at  – unter Neuigkeiten.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Bilder zum Bericht: Bild 1: Elsa unter Schülern, 2: In einer anderen Schule, 3: Kindergartenklasse für die Kleinen, 4: Alle sind glücklich mit der neuen Schule, 5: Treffen in der neuen Schule, 6: Kinder beim Wasserholen

 

 

 

 

 

Hurra!!!    Eine neue Schule wurde am 4. Februar 2019 gestartet!!!

In dieser abgelegenen Gegend, wo bereits dieser Brunnen gebaut und eröffnet wurde, konnte nun auch unser Schulprojekt umgesetzt werden.

Nach dem sich unser Verein „Brücke nach Uganda“ dazu bereit erklärt hatte, die Kosten für die Lehrer zu übernehmen, haben die Einheimischen sofort begonnen ein neues Schulgebäude zu errichten, sodass ihre Kinder endlich ihre Kindergartenjahre (und die ersten zwei Volksschuljahre) zu absolvieren.

Es besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen Lehrer zu übernehmen. Siehe „Deine Hilfe“ – „Patenschaften“, (Monatlicher Verdienst eines Volksschullehrers ca. 65 Euro.)

Hier wieder einige Bilder zum Bericht: Bild 1: Neue Schule im Bau, 2: Fast fertige Schule, 3: Freude über die neue Schule, 4: In der neuen Schulklasse, 5: Kurzfilm: Einblick in den Englisch-Unterricht

 

 

 

 

Wir (Elsa und Josef) waren wieder einmal gemeinsam vom 1. bis 10 Jänner 2019 in Uganda

Liebe Freunde!

Da Josef und ich diesmal „nur“ zehn Tage in Uganda waren, haben wir es nicht geschafft einen Bericht zu schicken. Daher jetzt aus Wieselburg.

Zu Beginn waren wir im Norden zur Ordination zum Priester unseres Mitarbeiters aus Holland.
Anschließend ging es wieder zurück in unsere Gegend im Südwesten von Uganda in der Nähe des Queen Elizabeth Nationalparks.

Am 8. Jänner war die offizielle Übergabe des Brunnens. Wir waren begeistert von der Funktion aber noch viel mehr die Leute aus der Gegend. Sie brauchen nicht mehr sooooo weit zu gehen und sich vor allem nicht mehr sooooo lange anstellen um Wasser zu bekommen. Der Brunnen liefert täglich ca. 3.000 Liter „TRINKWASSER – QUALITÄT“ und in wenigen Minuten ist der Kanister voll. Ich habe mich selbst von der Trinkwasserqualität überzeugt und das Wasser direkt vom Brunnen getrunken. Es ist herrliches Wasser!

Einen kleinen Wermutstropfen haben wir in der Gegend erfahren. Weit und breit gibt es keine Schule und ärztliche Versorgung. So kreisen in meinem Kopf die Gedanken, was in der Gegend und vor allem von unserer Seite machbar ist. Meine Idee wäre und ich habe bereits mit einem verantwortlichen aus der Gegend gesprochen, dass sie selbst die Gebäude sozusagen in Eigenregie bereitstellen und wir versuchen die Lehrer zu finanzieren. Ein Kindergarten bzw. Volksschullehrer verdient in einem Monat etwa 55,– Euro. Zu Beginn wären etwa drei Lehrer notwendig die in dieser neuen Schule von der ersten bis zur dritten Klasse unterrichten könnten.  Ab der 3. Klasse wären die Kinder dann bereits in der Lage zur einer entfernten Schule die weite Strecke von ca. 5 km zu gehen.

Ich hoffe, dass der eine oder andere eine Idee oder Kontakt zu Schulen hat, welche eventuell durch ein Sozialprojekt eine Patenschaft für einen oder zwei Lehrer übernehmen könnten. Das wäre total genial und ein Segen für die Kinder, damit sie schon früher und nicht erst mit 9 Jahren mit dem Kindergarten beginnen können. Der Kindergarten ist sozusagen die Vorschule und muss absolviert werden.

In einer anderen Schule mussten die WC und Waschanlage gesperrt werden, da sie dermaßen defekt sind und sich die Umgebung beschwert hat. So hoffen wir, dass wir auch da helfen können damit die Schule nicht geschlossen werden muss. Wir haben etwa 20 Kinder in der Schule.

Ich möchte mir meine Gedanken von der Seele schreiben und mit euch teilen.

Lasst mich eure Ideen wissen oder fragt, wenn ihr noch mehr Infos möchtet.
Ich oder wir kommen gerne zu einer Präsentation wo immer es sein mag – DANKE!

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Hier wieder einige Bilder zum Bericht: Bild 1: Offizielle Brunnen-Übergabe, 2: Kinder vom Dorf, 3: Sehr kreativ, 4: WC und Waschraum,   5: Besprechung mit der Direktorin der Schule für eine neue WCs und Waschräume, 6: Reserve-WC,  7: Kurzfilm beim Brunnen graben, 8: Kurzfilm von Freude über kostbares Wasser

 

 

Elsas E-Mail vom 10. Dezember 2018

Liebe Freunde von Uganda!

Soweit ich informiert bin, läuft alles gut in Uganda. Die Kinder haben jetzt ihre langen Ferien bis Anfang Februar.

Obwohl ich in Österreich bin, melde ich mich aus zwei wichtigen Gründen.

Vorweg viiiiieeelen DANK für eure TREUE in der Unterstützung unserer Waisenkinder mit Schulgeld!!!  (derzeit sind es etwa 180 mit Berufsausbildung)

Einen weiteren Dank an jene Spender und Lions Club Wieselburg, die es ermöglicht haben einen Brunnen für lebensnotwendiges Wasser zu bauen.
Im Anhang findet ihr einige Bilder unter welch schwierigsten Umständen die Leute Wasser aus dem Sumpf verwenden müssen, da es kein anderes gibt. Dafür müssen sie aber oft noch bis zu einer Stunde oder mehr gehen, um schmutziges Wasser zu schöpfen. Es muss natürlich

Heute früh haben sie begonnen mit dem mühsamen Ausgraben des Brunnenschachtes und Anfang Jänner soll es frisches Wasser daraus geben. Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden über den Fortschritt.

Ich frage jetzt so, wie es mir am Herzen liegt: „Wer möchte den Leuten in Uganda gerne noch ein geniales Weihnachtsgeschenk mit einer „Patenschaft“ mit „REINEM WASSER“ aus einem weiteren Brunnen machen!“ (ein Brunnen kostet ca. 7.000,- Euro — elektrisch und manuell zu bedienen)

Für mich wäre es auch ein schönes Weihnachtsgeschenk, wenn ich den Leuten mit eurer Hilfe bzw. Unterstützung weiterhin helfen kann,

Telnr: 0650 4634635,

email: eschagerl@gmail.com

IBAN: AT83 3293 9000 0006 0145

BIC: RLNWATWW939

DANKE und ein herzliches Vergelt´s Gott

Elsa Schagerl

Hier einige Fotos vom derzeitigen Projekt, das vom Verein Brücke nach Uganda (durch ihre Spenden) gesponsert wird:

Bild 1: So mussten sie das Wasser schöpfen, 2: oder so, 3: Wassersucher, 4: Brunnenbau, alles von Hand

 

 

Elsa ist vom 9. bis 30. September 2018 wieder in Uganda

Ihr  erster Bericht vom 15. September 2018:

Liebe Freunde!

Naja, ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass bereits eine Woche vorbei ist und ich mich erst jetzt melde. Es schaut nicht nur so aus aber wir sind hier in Vision sehr beschäftigt alle Gruppen unter „einen Hut“ zu bekommen.
Seit Montag halten wir (Freunde bzw. TeenStar Lehrer aus Uganda und ich) TeenStar Workshops. Heute haben wir die vierte Gruppe mit Ehepaaren und jenen die bald heiraten werden, gestartet. Alle Teilnehmer sind echt interessiert und da macht natürlich die Arbeit Spaß, auch wenn man schwitzt, weil man ja immer wieder zum Kopierer muss.

Bis am Dienstag bin ich noch in Vision und dann geht’s in den noch wärmeren Norden für einen weiteren Workshop mit Studenten und Sozialarbeitern.
Wenn es möglich ist, werden wir noch nach Palabek zum Zentrum des Flüchtlingslagers fahren um auch da einen Workshop in nächster Zukunft zu organisieren.

Auch wenn viel los ist, genieße ich die Zeit in meiner ugandischen Heimat mit vielen lieben alten und neuen Freunden.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Hier einige Fotos von ihrem Einsatz für TeenStar: Bild 1: Müttergruppe bei TeenStar Workshop, 2: Jugendgruppe bei TeenStar Workshop, 3: arbeiten kann mann überall, 4: Die jüngste Teilnehmerin, 5: Wunderbare Blütenpracht in Uganda

Ihr  zweiter Bericht vom 27. September 2018:

Liebe Freunde von Uganda!

Schon wieder sind drei Wochen fast vorbei und es heißt packen. Davor noch einen kurzen Bericht.

Auch die letzte Woche im Norden ist sehr gut gelaufen und ich bin wieder zurück in der Hauptstadt.
Da habe ich noch unsere jungen Burschen, welche hier ihre Berufsausbildung absolvieren, getroffen. Das Wiedersehen nach langer Zeit war eine gelungene Überraschung.
Heute traf ich noch einige Leute um weiteres zu besprechen.
Im Anhang sind noch einige Bilder. Zwei davon möchte ich etwas erklären, da in unserer Gegend im Westen noch in vielen Gebieten echte Wassernot herrscht.
Die Menschen müssen weit gehen um zu Wasser für den Haushalt aus dem Sumpfgebiet zu gelangen. In der Trockenzeit müssen sie ein Loch graben, da der Sumpf fast austrocknet.
Ich sage es jetzt frei heraus, vielleicht und hoffentlich möchte der oder die, diesen Leuten ein Geschenk machen und es ermöglichen,
dass wir einen weiteren Brunnen (ca. € 8.000,–) finanzieren können. Es wäre für sie Weihnachten (Weihnachten kommt bald), Ostern usw. auf einmal ….
Ich kann nicht anders als dies weiterzugeben ….. Es darf sich jeder gern bei mir melden für mehr Infos und ich komme gerne irgendwohin für eine Präsentation – DANKE!

Liebe Grüße und Gottes Segen, bis bald in Österreich
Elsa

Hier einige Fotos: Bild 1: Ohne Worte, 2: Letzte „TeenStar-Gruppe“ im Norden, 3: Schnellster Transport, 4: Was soll man sagen, 5: Spricht für sich

 

 

 

Elsa wieder zurück aus Uganda

Von 6. bis 14. Mai war Elsa in Uganda und hat nach ihrer Ankunft in Österreich wieder einiges zu berichten.

Liebe Freunde!

Wieder einmal ein Update von mir bzw. von Brücke nach Uganda!
Kaum weg und schon wieder da! Das heißt, ich war „leider“ nur für eine aber intensive Woche in Uganda. Wir, ein Mitarbeiter von TeenStar Frankreich und ich, halfen mit organisatorische Belange für TeenStar Uganda neu bzw. umzustrukturieren. Da ich ja Uganda mittlerweile recht gut kenne, konnten wir vieles gut regeln. Mit Gottes Hilfe und Enthusiasmus können wir vorwärts schauen bzw. gehen.

Trotz allen Meetings konnte ich mich persönlich von der Funktion unseres Wasserprojektes (Brunnen) überzeugen. Leider war es nicht möglich ihn zu öffnen wegen „Überschwemmungsgatsch“ und die zuständigen technisch verantwortlichen Lehrer sind in den Trimesterferien. Dies wird aber bei meinem nächsten Besuch nachgeholt.

Ich wollte zwei Schulen besuchen aber dies war aufgrund der Überschwemmung vor zwei Wochen noch immer nicht möglich. Die Kinder haben jetzt Trimesterferien, so kann so weit als möglich (auch finanziell) einiges repariert werden. Es sind zum Teil durch Erdrutsch Mauern eingestürzt und so manche spärliche Klasseneinrichtung litt unter den Wassermengen. Dies ist eine weitere Belastung für diese arme Gegend. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind auch viele landwirtschaftliche Güter in Mitleidenschaft gezogen und viele Menschen sind daher noch näher an der Existenzgrundlage angelangt. Manchmal gibt es zu viel Wasser, dann wieder zu wenig.

Die angehängten Bilder, so denke ich, sprechen teilweise für sich unter welchen schwierigen Umständen diese Menschen leben müssen.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bilder von ihrem Besuch: Bild 1: Armselige Behausung, 2: Schadensbegutachtung nach der Überschwemmung, 3: Mauer unterschwemmt, 4: Viele Erdrutsche, Elsa am neuen Brunnen, Internatszimmer eines Schule

 

 

Nach ca. vier Wochen in Uganda ist Elsa wieder zu Hause in Österreich

Hier ein Mail-Nachricht vom 3. Februar 2018 von zu Hause aus

Liebe Freunde!

Heute früh bin ich wieder gut in Wieselburg gelandet.
Ich möchte euch noch einige Bilder nachsenden, denn ich hatte die Kamera ohne Speicherkarte mit, so musste ich die Bilder zuhause erst vom Handy herunterladen. Wie ich beschrieben habe war ich ganz im Norden und wir besuchten auch ein Flüchtlingscamp. Die Flüchtlinge kommen aus dem Sudan und wohnen unter extremsten ärmlichsten Bedingungen mehr oder weniger mit den Einheimischen. Seit Oktober hat es nicht wirklich geregnet. Die Bäume schauen so aus als wie bei uns im Winter – ohne Blätter. Es dauert noch bis zur Regenzeit.

Wir, ich mit unserem Mitarbeiter aus Holland konnten vieles, vor allem die schulischen Dinge regeln,  so können Dank der Hilfe vieler, wieder über 150 Kinder in die Schule gehen und auch die Erwachsenen sind sehr stolz, dass sie auch „Studenten“ sind. Sie haben gefragt, ob sie eine Uniform (T-shirt mit Aufdruck) bekommen könnten – das muss man sich mal vorstellen.

Auch das „Brunnengraben“ für die Oberstufenschule konnte schon gestartet werden. Leider hatte der Vorarbeiter eine schwere Malaria und war im Krankenhaus. Aber es geht bereits weiter. Der Brunnen wird „händisch“ gegraben – so ca. 10 m tief.

Einmal mehr bin ich mir Gottes Schutz und Segen gewusst, denn wir waren viel mit dem Auto unterwegs und es war nicht immer ganz einfach sowie auch die anderen Sachen.

So bin ich nach ca. 4 Wochen wieder zurück und überlege schon was wir wie das nächste Mal am besten machen.

Danke, liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Noch einige Bilder von diesem Aufenthalt: Bild 1: Extreme Trockenheit, 2: Wohnhaus, 3: Einheimische und Flüchtlinge aus dem Sudan nebeneinander, 4: Autofelge dient als Kirchenglocke, 5: Messe – Baum dient als Kirche, 6: Brunnen wird händisch gegraben, 7: Transportmöglichkeit (zum Vergrößern die Bilder anklicken)

 

Elsa ist vom 8. Jänner bis 3. Februar 2018 wieder in Uganda

1. Mail-Nachricht vom 11. Jänner 2018

Liebe Freunde im angenehm kühlen Norden!

Ja richtig – im angenehm kühlen Norden. Im Moment beneide ich euch um die „kühlen“ Temperaturen. Wir schwitzen bei teilweise etwas mehr als 30° und ein bisschen schwül.

Genug gejammert, soweit ist alles bestens und wir arbeiten fleißig beim Seminar. Es ist schön zu sehen mit welcher Begeisterung die Leute bei der Arbeit sind. Am Sonntag geht es weiter in unsere Gegend. Bin schon neugierig was mich dort in den Schulen erwartet.

Außer heiß ist es auch sehr trocken und alles wird/ist braun und dass noch ein paar Wochen bis die Regenzeit mit dem ersehnten Regen kommt.

Es hat etwas gedauert, dass ich mich melde aber in dieser Gegend (nördlich von der Hauptstadt) mag mein Internet nicht wirklich.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Ein paar Bilder vom derzeitigen Aufenthalt: Titel Bild 1: Glücklich, wer schon einen Brunnen hat, Bild 2: 1 Monat alt und schon Teenstar, 3: Großteil der Teenstar-Gruppe

 

2. Mail-Nachricht vom 17. Jänner 2018

Hallo ihr Alle!

Nun sind es schon wieder 10 Tage, wie doch die Zeit rast. Mir kommt es grad vor als gestern und schon so viel erledigt. Einmal mehr darf ich feststellen wie wahr Gottes Worte sind: Vertraue dem Herrn, denn er macht es richtig! Immer wieder darf ich das erfahren und dafür bin ich sehr dankbar.
Seit Montag bin ich wieder in unserer Gegend um die schulischen Organisationen zu erledigen. Wir haben einige Kinder besucht, welche absolut nie eine Chance hätten eine Schule zu besuchen, daher werden sie im Internat sein, damit sie ordentlich lernen können und die Großmütter bzw. Mutter sind dankbar dafür. Sie sind nicht in der Lage auch nur eine Kleinigkeit beizusteuern.
Falls jemand gerne Deus persönlich unter seine Obhut nehmen möchte, ich würde mich sehr freuen. Deus ist ca. 8 Jahre alt und seine Mutter hatte Kinderlähmung, welche nicht erkannt wurde und auch nicht behandelt werden konnte. Sie wurde „unfreiwillig“ schwanger. Sie ist nicht in der Lage zu arbeiten auf Grund ihrer körperlichen und teilweise auch psychischen Erkrankung.

Die beiden Schwestern haben sich sehr gefreut als sie hörten, dass sie in die Schule und ins Internat dürfen, und das mit ca. 7 und 9 Jahren.

Ich war mit Sander viel unterwegs, wir hatten auch ein Treffen mit den Schuldirektoren um alles Organisatorische und auch den Ablauf mit dem Schulgeld zu klären um jegliche Missverständnisse von vornherein auszuräumen. Es war sehr gut und sie sind froh darüber.

Es gab auch ein Treffen mit dem Lehrer der Erwachsenenbildung. Die Leute freuen sich schon auf das zweite Jahr und wollen unbedingt eine Schulkleidung, denn sie wollen herzeigen, dass sie zur Schule gehen – finde ich vorbildlich! Eventuell beginnt heuer auch eine neue 1. Klasse für Erwachsene, wie werden sehen, wie groß das Interesse ist.

Bügeln wie zu „Großmutters Zeiten“ wenn drei Tage kein Strom da ist weil ein Verbindung durchgebrannt ist.

Nun habe ich einiges erzählt, was sich so tut und ich packe wieder den Koffer, denn morgen geht’s zurück nach Kampala und dann nach Norden.

Bis dahin liebe Grüße und Gottes Segen
Elsa

Bild 1:Bügeln wenn kein Strom da ist, 2:Deus mit seiner behinderten Mutter, 3:Kinder in den Ferien,
4:wunderschöne Landschaft, 5:Schwestern von Deus mit Großmutter

 

 

Elsa ist wieder einmal für drei Wochen in Uganda.

Nachfolgend eine Mail vom 13. Mai 2017

Liebe Freunde von Uganda!

Es ist wird Zeit, dass ich mich aus Uganda melde. Das Flugzeug hat diesmal einen Abstecher nach Rom gemacht. Wir sind trotzdem „fast“ pünktlich gelandet (1 Std. weniger lang warten in Addis Ababa).

Ich bin nun schon wieder den dritten Tag da und voll im Geschehen. Derzeit bin ich noch in der Nähe von Jinja, nächste Woche geht es weiter nach Westen in unsere Gegend.

Gleich nach der Ankunft hat der erste Kurs angefangen und die Leute sind voll dabei. Patrick vom letzten Kurs im Jänner hat bereits einen eigenen Kurs mit Burschen in der Schule gestartet.

Heute war ich mit einer Schweizerin kurz in Jinja und dabei haben wir die beiden armen Fischerdörfer gesehen. Wir hatten eine angenehme natürliche Dusche von der Bootsfahrt – war herrlich bei diesen schwülen Temperaturen.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen
Elsa

Und hier einige Bilder, die Elsa mitgeschickt hat: B1: Fischerdorf, B2: Silberfische trocknen, B3: TeenSTAR Burschen, B4: TeenSTAR Seminar in Kikondo, B4: Tochter einer Teilnehmerin

 

 

Erwachsenenbildung

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass der Unterricht für Erwachsene nun definitiv Ende Jänner 2017 beginnt und wir  mit mindestens 40 Personen rechnen.

Teen STAR

Ebenso freut es uns, dass wir auch einen Ausbildungskurs für Lehrer mit unterstützen können. Diese Lehrer werden in verschiedenen Schulen Teen STAR (www.teenstar.at) unterrichten, damit die Kinder ihre Persönlichkeit stärken und besser entfalten können.

 

Vom 5. bis 19. November 2016 war Elsa wieder einmal für zwei Wochen in Uganda.

Nachfolgend eine Mail vom 15. November 2016

Hallo aus dem verregneten Uganda!

Naja in Österreich wird es ja auch kälter und hoffentlich bald etwas Schnee geben.

Nachdem es jetzt draußen wie aus vollen Kannen schüttet nehme ich Gelegenheit um mich mal wieder zu melden, was so los ist. Nachdem wir für einige Zeit für Teenstar sehr erfolgreich unterwegs waren und die Leute dafür gewinnen und motivieren konnten bin ich jetzt für unser Schulprojekt unterwegs. Wir konnten gestern und heute alle Schulen besuchen und redeten mit den Direktoren und Schülern, welche noch nicht in den Ferien sind. Denn hier gehen die Kinder nach Hause sobald sie die Prüfungen haben und holen später die Zeugnisse.

ohne-worte

park-view-school

Manche Schulen sind wirklich arm und bemühen sich trotzdem mit ganzer Kraft den Kindern Wissen zu vermitteln. Wir haben Geschichten gehört über Kinder für welche wir Schulgeld bezahlen, zB. Ein Mädchen mit 10 Jahren wurde nach einem halben Jahr wieder aus der Schule genommen, damit sie den Haushalt für 10 Personen organisiert und auch macht. Ein Lehrer hat das mitbekommen und gefragt ob wir das Mädchen unterstützen würden. So kann sie jetzt in die Schule gehen und ist statt in der 5. Klasse erst in der 1. VS. Vielleicht gibt es extra Unterricht, damit sie eine Klasse aufholen kann. Naja, ich musste eine der vielen „………“ Geschichten loswerden.

 

 

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Das Mädchen ist mit mir und dem Lehrer, der sie in die Schule geholt hat, auf dem Bild. Der Lehrer hat selber eine ähnliche Geschichte. Die Kinder und ich haben auch jede Menge Spaß miteinander, wie man sieht.

 

 

 

 

Wir hatten jetzt auch noch ein Gespräch wegen der Erwachsenenbildung und sie nimmt Formen an und wird definitiv Ende Jänner nach der Haupternte starten. Also gute Nachrichten aus dem Süden.

ganz-liebe

Ein paar Tage noch, dann kann ich schon wieder persönlich darüber berichten.

Liebe Grüße und Gottes Segen, ohne den wir das nicht machen könnten.

Elsa

 

Faszinierende Reise in andere Welt,

war der Titel in der NÖN (Niederösterreich Nachrichten) von Emilia Heigl – vom 23. 8. 2016

Sara Kaltenbrunner verbrachte vier Wochen in Uganda, und lernte dort Sonnen- und Schattenseiten des Landes kennen.

WIESELBURG, UGANDA

Für die 16-jährige Wieselburgerin Sarah Kaltenbrunner waren die heurigen Sommerferien ganz besondere. Sie verbrachte vier Wochen in Uganda, wo sie freiwillig in einem Kindergarten und in einer Volksschule arbeitete. Elsa Schagerl, die sich schon seit vielen Jahren für Kinder in Uganda engagiert, brachte sie auf die Idee und half ihr, alles zu organisieren. Am Anfang war sie noch sehr unsicher, immerhin handelte es sich um eine Reise ins vollkommen Unbekannte, doch rückblickend war es eindeutig die richtige Entscheidung.

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Nicholas Katungye, Sunday Donozio, Sarah Kaltenbrunner, Philio Katungye, Medelon Salari (von links) und der kleine Daniel bei ihrem Ausflug zum Queen Elisabeth National Park. Die wunderschöne Landschaft war etwas ganz Besonderes für die Schülerin aus Wieselburg.

 

 

Uganda ist bekannt als grüne Perle Afrikas

„Die Landschaft in Uganda ist unglaublich schön. Vor allem die unendliche Weite des Queen Elisabeth Nationalparks verschlägt einem die Sprache“, schwärmt Sarah. Sander Kesseler kümmerte sich vor Ort sehr gut um die Wieselburgerin und die zwei Holländerinnen, die wie Sarah als freiwillige Helferinnen in Uganda waren. Er ermöglichte den Europäerinnen Einblicke in die fremde Kultur, die sie sonst nicht so schnell zu sehen bekommen hätten.

Da der Nationalpark nur zehn Kilometer von ihrem Standort entfernt war, fuhren Sarah und die anderen ziemlich oft durch den Park und konnten extrem viele Tiere sehen. „Elefanten gehen zehn Meter vor dir über die Straße und Affen sitzen überall herum. Auch Löwen waren gleich neben uns“, erinnert sich die Schülerin aus Wieselburg. Bei einer Bootsfahrt über den Lake George sahen die Europäerinnen eine Menge Nilpferde beim Baden, ein kleines Krokodil und sehr viele Elefanten – sogar mit Zwillingsbabys.

Die drei Mädels arbeiteten unentgeltlich in einem Kindergarten und einer Volksschule. Weil die Regierung in Uganda nichts in Bildung investiert, sind Schulen und auch Kindergärten immer privat. Somit muss für jedes Kind Schulgeld bezahlt werden. Sehr viele Kinder gehen nicht in die Schule, da das Geld nicht reicht. „Wie bei uns gibt es zwar auch einen Direktor und Lehrer, jedoch werden Klassen von 90 Schülern meistens von nur zwei Lehrern unterrichtet“, schildert Kaltenbrunner.

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Auch eine Reise zum Äquator durfte nicht fehlen. Sarah Kaltenbrunner (Mitte) und die beiden Mädchen aus den Niederlanden Medelon Salari und Loeka Schaars lernten sich in Uganda kennen, wo sie gemeinsam in einem Kindergarten und einer Volksschule arbeiteten.

 

 

Auch im Kindergarten sitzen die Kinder auf Schulbänken und müssen von der Tafel abschreiben. Die Kinder lernen von Anfang an Englisch, die Lehrersind jedoch nicht so gut ausgebildet und bauen oft gravierende Vokabel- und Grammatik Fehler ein.

Schon in den jüngsten Klassen herrscht extremer Respekt. „Da sitzen 90 Kinder im Alter von drei bis fünf in einem Raum und es ist immer ganz leise, keiner macht einen Mucks“, beschreibt die Wieselburgerin. Auf der anderen Seite sei der Unterricht jedoch recht lebendig. Mit den Kleinen werde sehr viel gesungen und gereimt. Auch den Sportunterricht behält Sarah als toll in Erinnerung: „240 Kinder mit sechs Lehrern. Alle tanzen, singen und hüpfen auf einer riesigen Wiese. Wir haben Luftballons mitgebracht. Da haben sich die Kinder so gefreut – das ist unbeschreiblich.“

Außerhalb des Turnunterrichts verbesserten Sarah und die beiden Holländerinnen Hefte, schrieben an die Tafel, erklärten den älteren Kindern ein bisschen was in Mathe und halfen, wo sie konnten. „Es ist ganz wichtig bei der Bildung anzusetzen und zu investieren. Man muss die Menschen unterstützen um eine bessere Zukunft für die neue Generation zu schaffen“, ist sich Sarah sicher.

 

Wenig Bildung sorgt für viele Probleme

Durch zu wenig Bildung entstehen große gesundheitliche Probleme. Da die meisten Menschen zu wenig über Verhütung aufgeklärt sind, gibt es sehr viele HIV positive Menschen – auch Kinder, die bereits bei der Geburt von der Mutter infiziert wurden. Ein Sozialsystem wie in Österreich ist nicht vorhanden. „Wenn die Menschen bei einem Notfall den Krankenwagen rufen, jedoch nicht genug Geld haben, nimmt er sie gar nicht erst mit und sie müssen möglicherweise sterben“, ist Sarah entsetzt. Auch Tabletten sind oft zu teuer und Menschen sterben an relativ harmlosen Krankheiten. „Mir ist wieder bewusst geworden, wie glücklich wir uns in Österreich schätzen können, mit all dem, was wir haben.“

Trotz all der Probleme könne man viel von diesen Menschen lernen. „Sie sind so dankbar, herzlich und zufrieden mit dem, was sie besitzen“, erzählt die junge Wieselburgerin. Die vier Wochen waren für sie ein unvergessliches Erlebnis und sie werde ihre neu gewonnenen Freunde in Uganda bestimmt wieder einmal besuchen.

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Die Arbeit mit Kindern ist für die 16-jährige Sarah Kaltenbrunner etwas ganz besonderes. Die kleine Christin fühlt sich mit ihr sichtlich wohl.